http://mapec.blogsport.de Sat, 17 Feb 2018 10:25:19 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en „Die Dinge hinter den Dingen“ http://mapec.blogsport.de/2018/02/17/die-dinge-hinter-den-dingen/ http://mapec.blogsport.de/2018/02/17/die-dinge-hinter-den-dingen/#comments Sat, 17 Feb 2018 10:13:16 +0000 Administrator BEGEGNUNGEN http://mapec.blogsport.de/2018/02/17/die-dinge-hinter-den-dingen/

Wieder, wie schon in den Jahren 2016 und auch 2017, war ich – diesmal mit Jutta und Jutta, Kerstin und Matthias – beim Aschermittwoch der Künstler (die Künstlerinnen kommen tatsächlich im Titel nicht vor) in Würzburg. Diesmal in der Kirche St. Kilian im Juliusspital und danach im Kulturspeicher, dem Kunstmuseum der Stadt Würzburg. Nach einer Kurzführung gab es das obligatorische Essen: Heringssalat mit Kartoffel, was wir dann auch dringend benötigten, denn der Magen hing schon ziemlich durch, zog sich doch alles wieder sehr in die Länge. Trotzdem: Es hat sich erneut gelohnt. Ein schöner Kunsttag, die Kirche ging demonstrativ nach außen, nutzte nicht das eigene Museum oder ein eigenes Tagungshaus, sondern eine öffentliche Einrichtung, das Museum der Stadt. Und zwei Tage später präsentierte die Diözese – rund ein Jahr früher als von mir erwartet! – den neuen Bischof. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Zur Predigt von Weihbischof Ulrich Boom schreibt die Main-Post: Kindliches Vertrauen auf Gott und Genügsamkeit sind die Voraussetzung für Stärke, Zuversicht und Schaffenskraft. … Wer das Kind in sich nicht verliere, sei letztlich nicht kindisch, sondern könne Vertrauen wie ein Kind, sagte Weihbischof Boom in seiner Predigt. „Gott können wir grenzenlos vertrauen, wie ein Kind seinen Eltern vertraut.“ Außerdem ging Weihbischof Boom auf das Tagesevangelium ein, in dem Jesus Ratschläge gibt, wie das Vertrauen der Menschen gestärkt werden könne. „Almosen meint ja nichts anderes als das Leben zu teilen, aus der Ich-Bezogenheit das Du in den Blick zu nehmen.“ Der Weihbischof bezog sich auf die Worte „Solo Dios basta – Gott allein genügt“, die Teresa von Avila geprägt habe, und betonte damit die Genügsamkeit, die in der österlichen Bußzeit wichtig sei: „Fasten meint mit dem Wenigen, das ich habe und kann, zufrieden zu sein. Das reicht. Nicht das ,immer mehr‘ und ,immer größer‘ macht glücklich, sondern das, was ich bin und habe.“

Das Zitat, das hier als Titel dient stammt übrigens von Dr. Marlene Lauter, Direktorin des Kulturspeicher Würzburg. Sie bezeichnet damit das, was Kunst sucht und sich damit der Spiritualität nähert.

Mehr Infos bietet das regionale Fernsehen:

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Tipps http://mapec.blogsport.de/2018/02/16/tipps/ http://mapec.blogsport.de/2018/02/16/tipps/#comments Fri, 16 Feb 2018 09:56:37 +0000 Administrator KIRSCHEN AUS NACHBARS GARTEN http://mapec.blogsport.de/2018/02/16/tipps/ übernommen aus kunst.blogsport.de


Jutta Winterheld: Christuskopf (1996), hängt im Franziskushaus Miltenberg

Nun stehen sie fest, die Sonderausstellungen im Museum.Burg.Miltenberg: Ab dem 6. April bis zum 1. Juli zeigt Udo Kaller unter dem Titel Die weiße Schale seine Werke. Mit dem 27. Juli beginnt dann die Ausstellung von Ben Willikens (bis zum 1. November).

Wenn wir schon bei Terminen sind, dann noch zwei der Miltenberger Künstlerin Jutta Winterheld (ein älteres Werk von ihr haben wir oben abgebildet): Am 2. Juni eröffnet sie ihre Einzelausstellung mit abstrakter Malerei in der Remisengalerie Hanau und am 23. Juni – zusammen mit Burghard Müller-Dannhausen – in der Galerie Abteigasse 1 in Amorbach.

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Es geht weiter … http://mapec.blogsport.de/2018/02/06/es-geht-weiter/ http://mapec.blogsport.de/2018/02/06/es-geht-weiter/#comments Tue, 06 Feb 2018 11:17:12 +0000 Administrator BEGEGNUNGEN http://mapec.blogsport.de/2018/02/06/es-geht-weiter/

… immer weiter. Zusammen mit verschiedenen anderen Menschen war ich in Aschaffenburg bei der UNGREIFBAR-Ausstellung, dann in gleicher Stadt bei einem Seminar. Und die eigenen Kunst? Nun, da arbeite ich nicht nur an meinem nächsten Irrtum, sondern auch an einem Werkblock, der unter dem Titel BLINDSTELLEN UND VERWUNDUNGEN steht. Aus dem Material dazu stammt obiges Stehbild aus einem Videoclip. Es zeigt Gräten eines Herings. Mehr sei noch nicht verraten.

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Kruzifix – erster Arbeitsschritt http://mapec.blogsport.de/2018/01/26/kruzifix-erster-arbeitsschritt/ http://mapec.blogsport.de/2018/01/26/kruzifix-erster-arbeitsschritt/#comments Fri, 26 Jan 2018 09:08:54 +0000 Administrator AUS DER WERKSTATT http://mapec.blogsport.de/2018/01/26/kruzifix-erster-arbeitsschritt/

Das Kruzifix (im Second-Hand-Markt für einen Euro erstanden) liegt auf einer Art Pergamentersatz (war wohl mal als Butterbrotpapier eingekauft worden und befindet sich nun im Papiervorrat in meinem Atelier). Die Farben sind Acryl, Tinte und Sprühlack. Das Papier wurde nach der Trocknung entfernt. Was wir hier sehen ist also der erste Arbeitsschritt. Das Kruzifix – keine 30 cm hoch – wird wohl in meine neueste Werkphase eingehen. Dazu demnächst mehr.

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Das Stachel feat. Mapec: Wohl bekomms http://mapec.blogsport.de/2018/01/23/das-stachel-feat-mapec-wohl-bekomms/ http://mapec.blogsport.de/2018/01/23/das-stachel-feat-mapec-wohl-bekomms/#comments Tue, 23 Jan 2018 11:55:18 +0000 Administrator AUDIO http://mapec.blogsport.de/2018/01/23/das-stachel-feat-mapec-wohl-bekomms/
aus der 7-Track-CD (free download) „Gute Reise“ von Das Stachel, 2018
http://trashrave.blogsport.eu/
Kompletter Download: https://soundcloud.com/das-stachel

Das Stachel feat. Mapec:

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Zwischen allen Stühlen http://mapec.blogsport.de/2018/01/21/zwischen-allen-stuehlen/ http://mapec.blogsport.de/2018/01/21/zwischen-allen-stuehlen/#comments Sun, 21 Jan 2018 20:19:26 +0000 Administrator AUS DER WERKSTATT http://mapec.blogsport.de/2018/01/21/zwischen-allen-stuehlen/

Beim Hinweis auf Facebook zur Verlinkung meines letzten Beitrags habe ich Folgendes angefügt:

Ja, ich mute einigen von Euch mal wieder was zu: ein Lob auf einen Kirchenmann. Aber so bin ich nunmal: sitzend zwischen allen Stühlen. Den herkömmlichen Christinnen und Christen zu links, den Linken zu christlich, den Parteivertretern zu unparteilich, den Parteilosen zu parteiergreifend, den ewigen Zauderern zu forsch und den neoliberal-nassforschen Hasardeuren zu nachdenklich. Aber da – zwischen den Stühlen – kann man auch nicht von einem Stuhl runterfallen. Auch was wert.

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Solidarität mit Franziskus! http://mapec.blogsport.de/2018/01/11/solidaritaet-mit-franziskus/ http://mapec.blogsport.de/2018/01/11/solidaritaet-mit-franziskus/#comments Thu, 11 Jan 2018 14:48:06 +0000 Administrator AUS DER WERKSTATT http://mapec.blogsport.de/2018/01/11/solidaritaet-mit-franziskus/

Tatsächlich bin ich kein großer Freund von Online-Petitionen und dergleichen. Das ist recht unverbindlich, täuscht mehr vor, als es wirklich an Substanz hat, ist zu offensichtlicher Ersatz für wirkliches Engagement und wird daher kaum ernst genommen. Allerdings wusste ich bisher auch nicht so recht, wie ich meine Solidarität für den Kurs von Papst Franziskus ausdrücken und seinen reaktionären Gegnern eine einschenken könnte. Da kam mir dieser Online-Brief gerade recht, den ich heute als fünfundsechzigtausendsiebenhundertsiebenundfünfzigste Person unterzeichnete:

Hochgeschätzter Papst Franziskus!
Ihre pastoralen Initiativen und deren theologische Begründung werden derzeit von einer Gruppe in der Kirche scharf attackiert. Mit diesem öffentlichen Brief bringen wir zum Ausdruck, dass wir für Ihre mutige und theologisch wohl begründete Amtsführung dankbar sind.
Es ist Ihnen in kurzer Zeit gelungen, die Pastoralkultur der katholischen Kirche von ihrem jesuanischen Ursprung her zu reformieren. Die verwundeten Menschen, die verwundete Natur gehen Ihnen zu Herzen. Sie sehen die Kirche an den Rändern des Lebens, als Feldlazarett. Ihr Anliegen ist jeder einzelne von Gott geliebte Mensch. Das letzte Wort im Umgang mit den Menschen soll nicht ein legalistisch, sondern ein barmherzig interpretiertes Gesetz haben. Gott und seine Barmherzigkeit prägen die Pastoralkultur, die Sie der Kirche zumuten. Sie träumen von einer „Kirche als Mutter und Hirtin“. Diesen Ihren Traum teilen wir.
Wir bitten Sie, von diesem eingeschlagenen Weg nicht abzuweichen, und sichern Ihnen unsere volle Unterstützung und unser stetes Gebet zu.
Die Unterzeichnenden

Franziskus ist kein Befreiungstheologe. Und alle nötigen Veränderungen wird er nicht schaffen. Das werfe ich ihm aber auch nicht vor. Ebenso wenig, dass er auch nicht fehlerfrei ist. Er ist ein Mensch und will auch einer sein. Ich muss auch nicht mit jeder seiner Entscheidungen einverstanden sein. Nur gegen seine Feinde (ja, es sind mehr als nur Gegner) hat er unsere Solidarität redlich verdient!

Nachsatz: Ich habe hier konsequent die männliche Form gewählt, also keine gegenderte Schreibweise. Denn ich finde: In der katholischen Kirche macht das noch immer Sinn, die männliche Schreibweise zu nutzen, oder?

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Auf die Freundschaft! http://mapec.blogsport.de/2018/01/08/auf-die-freundschaft/ http://mapec.blogsport.de/2018/01/08/auf-die-freundschaft/#comments Mon, 08 Jan 2018 14:59:39 +0000 Administrator BEGEGNUNGEN http://mapec.blogsport.de/2018/01/08/auf-die-freundschaft/

Ende 2017 war ich mit einer kleinen (aber feinen) Gruppe der Initiative 12M26 in der Städel-Ausstellung zu Matisse und Bonnard. Was mich besonders faszinierte: diese Künstlerfreundschaft, die stets neidlos blieb und von großer gegenseitiger Anerkennung getragen war.

Ich werde vorschlagen, dass nach dem ersten Prost des Abends („Auf die Kunst!“) das zweite Prost „auf die Freundschaft!“ gehen soll bei unseren Stammtischen, die zur Erforschung der wahren Kunst dienen – und zu sonst nichts. Oder will da jemand anderes behaupten? Uns gar unterstellen, wir würden nur gepflegt einen heben wollen? Unsinn! Nichts als die Kunst ist unser Begehr … ähem.

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Zum neuen Jahr 2018 http://mapec.blogsport.de/2018/01/02/zum-neuen-jahr-2018/ http://mapec.blogsport.de/2018/01/02/zum-neuen-jahr-2018/#comments Tue, 02 Jan 2018 13:32:16 +0000 Administrator TEXTE http://mapec.blogsport.de/2018/01/02/zum-neuen-jahr-2018/

Es komme nun ein gutes Jahr,
viel besser als das alte war.
Ich wünsch uns das.

Jedes Problem, ob groß, ob klein
soll unbedrohlich lösbar sein.
Das wär doch was!

Damit wir dann zum Ende sagen:
Es gab mehr Antworten als Fragen.
Drum heb das Glas!

Das Tischfeuerwerk hatte so bedrohliche Namen wie „Horrorbombe“ oder – noch viel schlimmer! – „Spaßbombe“. Wir ließen uns dennoch nicht davon abhalten. So ab halb Zwölf verschickten wir das obige Gedicht an viele nette Menschen. Danach bestaunten wir die Produktion von massenweise Feinstaub und die Verpuffung von ebenso massenweise Geld, sprich: das Neujahrsfeuerwerk, das meine etwas verrückte Katze Lingling diesmal völlig berechtigt total verängstigte und dazu brachte, sich zitternd im Flur in eine Ecke zu setzen. Ich streichelte sie und bemerkte mal wieder, wie unglaublich lange sie anhält, diese Phase, in der sich bio-deutsche und migrantische Männer in trauter Eintracht (Frauen waren tatsächlich nur wenige zu sehen) für Sprengmeister, Bombenleger oder gar fürchterlichen Krieger halten dürfen.

Da hatten wir das obligatorische Sauerkraut schon vorgekocht, das dann am 1. Januar nochmal mit Ananas aufgekocht wurde. Sehr saftig und fruchtig, dieses Neujahrsessen nach einem Familienrezept von MALi. Dazu Kassler und Kartoffelstampf. Nach einem alten Brauchtumsregel wird uns nun des Geld im Jahr 2018 nicht ausgehen. Tschja, wir werden sie noch brauchen, die Kohle, den Zaster … Denn wir gehen nicht davon aus, dass das Geld im neuen Jahr abgeschafft wird und die Zeit beginnt, in der jeder Mensch nach seinen Fähigkeiten tätig ist und nach seinen Bedürfnissen aus dem gesellschaftlichen Reichtum erhält. Denn das wäre Kommunismus. Und den hat Frau Bundeskanzlerin nach Rücksprache mit der Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverbände ausdrücklich untersagt! Das gilt auch für 2018 – und damit wäre dann alles gesagt.

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Zum Jahresende http://mapec.blogsport.de/2017/12/26/zum-jahresende/ http://mapec.blogsport.de/2017/12/26/zum-jahresende/#comments Tue, 26 Dec 2017 14:53:30 +0000 Administrator AUS DER WERKSTATT http://mapec.blogsport.de/2017/12/26/zum-jahresende/

Das Jahr neigt sich. Und zwar dem Ende entgegen. Die letzten Kunstgenüsse des Jahres: Kollwitz-Ausstellung im Kulturspeicher Würzburg (Bild oben), Museum am Dom ebendort (mit Krippenausstellung) und Kunst im Kloster Himmelspforten (Bild unten).

Für mich geht ein Jahr zu Ende, in dem ich mir mehr Ruhe verordnen musste, dennoch kam die Kunst nie zu kurz. So hatte ich selbst nur eine, dafür aber eine sehr interessante und mit fast vier Monaten recht lange Ausstellung.

Viele gute Kunstgenüsse alleine, mit Bekannten oder mit den Freundinnen und Freunden aus 12M26 bereicherten das Jahr, zahlreiche Ausstellungsbesuche und wenige Vernissagen (z.B. hier).

Ach ja, ein Buch hatte ich ja dieses Jahr auch noch herausgebracht (Vorsicht! Werbung).

Schließlich wurde ich erstmals ernsthaft mit dem „geführten Zeichnen“ konfrontiert, bei dem kein Führer führt, sondern das, was in uns ist, und danke Dagmar für Unterkunft und Verpflegung am Vortag des Seminartages – und für die guten Gespräche.

Es war auch persönlich ein bewegtes Jahr, das ich nun abschließen darf – wenn alles gut geht, mit einem gemeinsamen Besuch im Städel in Frankfurt.

Ich wünsche allen von Herzen einen guten Übergang nach 2018, ein rundum gutes Jahr mit lösbaren Herausforderungen.

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