http://mapec.blogsport.de Tue, 11 Dec 2018 14:15:35 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Kleinstadt ist überall http://mapec.blogsport.de/2018/12/11/kleinstadt-ist-ueberall/ http://mapec.blogsport.de/2018/12/11/kleinstadt-ist-ueberall/#comments Tue, 11 Dec 2018 14:14:51 +0000 Administrator edition ende der ausbaustrecke http://mapec.blogsport.de/2018/12/11/kleinstadt-ist-ueberall/ Erscheint Ende Dezember ]]>

-> Erscheint Ende Dezember <-

Mapec
Kleinstadt ist überall
Provinzielle Protokolle
80 Seiten, Paperback 21,5 × 13,5 cm
edition ende der ausbaustrecke, Frankfurt/Main 2018
8,-- Euro / 10,-- Euro mit Verpackung/Versand

Prosa / Satire

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Unterschiede http://mapec.blogsport.de/2018/12/10/unterschiede/ http://mapec.blogsport.de/2018/12/10/unterschiede/#comments Sun, 09 Dec 2018 23:56:37 +0000 Administrator TEXTE http://mapec.blogsport.de/2018/12/10/unterschiede/ eine zwangsläufig vereinfachte Betrachtung

Die Griechen regen sich über die Regierung auf.
Die Franzosen regen sich über ihre Chefs auf.
Die Deutschen regen sich über das Wetter auf.

Die Griechen gehen zur Demonstration.
Die Franzosen gehen, ihre Chefs einzusperren.
Die Deutschen gehen zum Public Viewing

und reden von „wir“, wenn elf deutsche Millionäre
einem Ball nachjagen.

Der obige Text stammt aus „Am Anfang war das Wort“, meinem Buch aus dem Jahr 2017. Ich wurde gescholten ob dieser Zeilen. Ich mache es mir zu einfach, das sei nicht so, wäre zu klischeehaft. Und was der Vorwürfe mehr waren. Nun, ich behaupte heute mehr denn je: Ich sehe das völlig richtig. Die aktuelle Situation in Frankreich verglichen mit der relativen Friedhofsruhe in Deutschland – trotz Reallohnverlusten, Hartz IV mit Sanktionen bis weit unter das Existenzminimum und bedenklich niedrigem Mindestlohn, trotz Politikerempfehlungen, das Arbeitslosengeld II zu senken und Aktien zur Alterssicherung zu kaufen (welch ein Wahn!), trotz massenweise zu erwartender Altersarmut usw. – wer da nicht auf obige Zeilen kommt bzw. diesen zustimmen mag, der (oder die) ist … keine Ahnung … aber vermutlich irgendwie umnachtet oder lebt auf einem anderen Planeten.

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Am Anfang war das Wort http://mapec.blogsport.de/2018/12/08/am-anfang-war-das-wort/ http://mapec.blogsport.de/2018/12/08/am-anfang-war-das-wort/#comments Sat, 08 Dec 2018 14:48:43 +0000 Administrator edition ende der ausbaustrecke http://mapec.blogsport.de/2018/12/08/am-anfang-war-das-wort/

Mapec
Am Anfang war das Wort
80 Seiten, Paperback 21,5 × 13,5 cm
edition ende der ausbaustrecke, Frankfurt/Main 2017
8,-- Euro / 10,-- Euro mit Verpackung/Versand

Lyrik und Kurzprosa

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Das ist der Rhythmus, wo jeder mit muss http://mapec.blogsport.de/2018/12/04/das-ist-der-rhythmus-wo-jeder-mit-muss/ http://mapec.blogsport.de/2018/12/04/das-ist-der-rhythmus-wo-jeder-mit-muss/#comments Tue, 04 Dec 2018 15:02:46 +0000 Administrator KIRSCHEN AUS NACHBARS GARTEN http://mapec.blogsport.de/2018/12/04/das-ist-der-rhythmus-wo-jeder-mit-muss/

Da lohnt es sich, das Ganze bis zum Ende anzusehen.

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Und jetzt Meditation! http://mapec.blogsport.de/2018/11/16/und-jetzt-meditation/ http://mapec.blogsport.de/2018/11/16/und-jetzt-meditation/#comments Fri, 16 Nov 2018 07:11:17 +0000 Administrator BEGEGNUNGEN http://mapec.blogsport.de/2018/11/16/und-jetzt-meditation/

Am Mittwoch in Würzburg mit Martina; Museum am Dom, das obligatorische indische Essen, Dom mit Sepultur und Krypta, Augustinerkirche; dort die Meditationswand in gold, siehe oben. Und jetzt dürft ihr alle mal eine Runde kontemplieren: Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe … und dann noch Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe Ruhe …

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Ansprache zur Ausstellungseröffnung „gestern heute“ http://mapec.blogsport.de/2018/11/15/ansprache-zur-ausstellungseroeffnung-gestern-heute/ http://mapec.blogsport.de/2018/11/15/ansprache-zur-ausstellungseroeffnung-gestern-heute/#comments Thu, 15 Nov 2018 10:00:45 +0000 Administrator KUNST: MALEREI & SKULPTUR http://mapec.blogsport.de/2018/11/15/ansprache-zur-ausstellungseroeffnung-gestern-heute/ am 10. November 2018

Meine Damen und Herren, ich begrüße Sie ganz herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „gestern heute“. Lassen sie mich zuerst einige Betrachtungen über die Lage in Deutschland 2018 anstellen, bevor ich auf die heutige Ausstellung eingehe. Ich möchte diese damit in den nötigen Zusammenhang stellen.

Ersten: Wir leben in Zeiten, in denen sich die ideologischen Versatzstücke des längst vergangen Geglaubten wieder brutal in den öffentlichen Diskurs drängen. Rassismus, Antisemitismus, offener Hass auf Andersdenkende, auf kritische Journalistinnen, bekennende Demokraten, auf Linke, auf anders Lebende wie Obdachlose oder Punks sind längst wieder salonfähig geworden. Die erreichten Rechte von Frauen, Schwulen und Lesben, Trans- und Intersexuellen sollen – so der Wunsch, der sich nicht nur im Internet hasserfüllt breitmacht – zurückgedrängt werden. Das Phänomen „arm trotz Arbeit“ nimmt zu, und aus Arbeitslosengeld wurde ein sanktionsbewährtes Druckmittel, um Menschen gefügig zu machen, wirklich jeden Job anzunehmen – alles, um im Standort Deutschland möglichst hohen Profit zu erzielen. Bürgerliche Freiheiten und Selbstverständlichkeiten werden zur Disposition gestellt, wenn sie das stören könnten, was als deutsche Lebensart herbeiphantasiert wird, wenn dies zu Abschottung und vermeintlicher Sicherheit dienlich erscheint.

Talkshows, Zeitungen und Zeitschriften sowie Fernsehsendungen, die einmal als bürgerlich galten, bieten diesem rechtsextremen Gedankengut eine Plattform, berichten entweder vermeintlich seriös oder hochaufgeregt skandalisierend über PEGIDA, AfD, Neonazis und ihr Umfeld. In beiden Fällen gehen sie viel zu oft dem knallrechten Ungeist auf den Leim, wenn sie entweder – ganz seriös – einem AfD-Funktionär einen Gastbeitrag zugestehen wie die FAZ oder aufgeregt Skandale konstruieren wie die BILD, die zudem inhaltlich größere Schnittmengen mit dem rechten Pöbel aufweist und so die AfD beständig fördert. Eine Blüte journalistischen Schaffens aus bild.de vom 17. Oktober möchte ich nicht vorenthalten: „AfD-Politikerin räkelte sich vor Hitler-Wein“. Auch so hält BILD die Rechtsaußen im Gespräch. Und BILD steht hier nur stellvertretend für all jene Medien, die das Belanglose skandalisieren, die wirklichen Skandale bagatellisieren und die Unterscheidung von relevanter Information und aufgeblasener Nebensächlichkeit immer weiter aufheben.

Zweitens: Die Gemeinden Köthen bleibt uns in Erinnerung als einer jener Orte, an denen der Begriff Trauer in brutalster Weise entwürdigt wurde. Nach einer Auseinandersetzung mit einem Toten kam es zur Verbrüderung von Köthener Bürgerinnen und Bürgern sowie angereisten Nazis, die eine angebliche Trauer um den Toten einte. Nicht die Ertrunkenen im Mittelmeer, nicht die Verdursteten in der Sahara, nicht die zahlreichen von Deutschen getöteten Ausländer oder die nach sexueller Gewalt verstorbenen Frauen und Kinder waren Grund für die angebliche Trauer, sondern ein toter Deutscher, der bei einer Streitschlichtung an einem Herzinfarkt verstarb. Dieser Tod ist tragisch. Aber die Reaktion in Köthen zeigt, wie zynisch ein Menschenleben für die politische Propaganda ausgeschlachtet wird. Und das vor dem Hintergrund, dass seit dem Anschluss der DDR an die Bundesrepublik bis zu 200 Menschen aufgrund rechter Motivation getötet wurden. Ich erinnere an Mölln und Solingen. Ich erinnere an die Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds. Ich erinnere aber auch an die Pogromversuche von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen und die Menschenjagden wie in Guben, Mügeln oder Magdeburg.

Gewalt gehört in rechten Kreisen zum guten Ton. Gewalt steht hier als Ersatz für Argumente.

Drittens: Die Rechtsentwicklung ist aber in Deutschland vor allem eine grenzenlose Schamlosigkeit. Auf Demonstrationen, in Flugschriften, Reden und vor allem im Internet macht sich ein derart anstandsloser Antihumanismus breit, eine grauenhafte Abkehr von allen positiven christlichen Werten – und das, obwohl man sich hier auf das christliche Abendland bezieht! – dass es jeden Humanisten und jede Christin zum Erbrechen reizen muss.

Viertens: Das hier Festgestellte, die Menschenfeindlichkeit und Dummheit, die Brutalität und Geistlosigkeit, machen sich leider nicht nur in Deutschland breit. In anderen Ländern scheint dieser entseelte Zeitgeist oft noch schlimmere Züge zu tragen.

Vor diesem Hintergrund – und nun komme ich zum zweiten Teil meines Vortrages – findet nun die Eröffnung der Ausstellung „gestern heute“ statt. Sie ist der Versuch, mit den hier zur Verfügung stehenden Mitteln der Kunst auf die Frage zu reagieren, was das Gestern mit dem Heute zu tun hat. Die Jahreszahlen 1938 und 2018 stehen für diese beiden Pole. 1938, das Jahr des organisierten Pogroms gegen die Jüdinnen und Juden, 2018 als Jahr, in dem die Ewiggestrigen erneut massiven Aufwind spürten.

Die beiden Jahre sind nicht gleichzusetzen. Heute ist Protest und Widerstand gegen den Rechtsextremismus immer noch möglich – und wird auch breit gestaltet. Allein zu einer Demonstration in Berlin kamen statt der erwarteten 40.000 über 200.000 Menschen, um für Solidarität statt Ausgrenzung zu demonstrieren. Auch in anderen Städten gingen in den letzten Wochen Zehntausende auf die Straße, sich aussprechend gegen rechts und für Demokratie und Solidarität mit Flüchtlingen. Das lässt hoffen.

Die Ausstellung „gestern heute“ begreift sich als Teil dieses bürgerschaftlichen Engagements. Daher nimmt sie Themen auf, die sich aus der aktuellen Debatte ergeben.

Da wäre der Diskurs um die Erinnerung, die von den Rechten als „Schande“ und Verherrlichung einer angeblichen Kollektivschuldthese begriffen wird. Ja, es hat etwas damit zu tun, mit dem damaligen Kollektiv, das ganz grundsätzlich mitmachte, das die Nazi-Maschinerie am Laufen hielt. Dennoch gibt es selbstverständlich keine Kollektivschuld, denn Schuld kann nur individuell sein. Aber es gibt eine kollektive Verantwortung, das Passierte nicht mehr geschehen zu lassen. Diese Verantwortung besteht selbstverständlich nicht nur in Deutschland, aber wir sind nun einmal hier und haben sie daher auch hier einzufordern, im Land der Täter.

In diesem Zusammenhang sind das Wandobjekt „Das Jahr 1938“ und auch die Gedenkstätten-Fotos unter dem Titel „Unbeschriebene Zukunft“ zu sehen.

Die Geschichte als umkämpft, als offen für Entwicklungen, als nicht abgeschlossen – diesem Thema ist eines der Bilder von dawi gewidmet: „Wir müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen.“ Dieses Gandhi-Zitat darf als programmatisch für jene Werke gelten, zu denen auch Sarah Bauers Bild „Geschichte“ zählt. Hier ringen Hände um die Position, die das Rad der Geschichte einnehmen wird, denn – so der Text auf dem Bild – „es liegt in unseren Händen, dass sich die Vergangenheit nicht wiederholt“.

Ein breiter Raum wird dem Thema Flucht und Asyl gegeben. Zurecht. Denn wir sehen nicht nur bei der AfD, wie rechtsaußen dieses Thema der Kitt für die Szene ist, das, was sie alle eint, das, auf was sie alle Probleme zurückführen. So wird die Welt zwar einfach erklärt, jedoch erbärmlich falsch. Dem setzt dawi ihr Bild „Nie wieder“ entgegen, das Vertreibung thematisiert. Sie spricht aber bereits davon, dass die Flüchtlinge nur ein Beispiel sind. Denn letztendlich soll alles niedergemacht werden, was nicht in das rechtsextreme Weltbild passt.

Auch MALi widmet sich in ihrem Foto dem Thema „Exit | Flucht“. Das Bild entstand in ganz anderem Zusammenhang, kann hier aber als hoffnungsvoller Blick auf einen Ausweg aus der Katastrophe gesehen werden. Denn niemand flieht, weil er gerade nichts anderes zu tun hat. Fluchtgründe sind immer existentielle Gründe. Dies ist auch KOOL. bewusst, der auf die katastrophale Situation von Menschen eingeht, die über das Mittelmeer oder durch die Sahara fliehen müssen, beides inzwischen Massengräber für jene Menschen, die das suchten, was wir als selbstverständlich hinnehmen: ein Mindestmaß an Sicherheit und Wohlstand. In seinem „Asyltourist“ aber greift er satirisch die Tatsache auf, dass von Zugewanderten eine Assimilation verlangt wird, bis sie deutscher sind als die Deutschen. Und dennoch: Auch der am besten Angepasste wird die Unterstellung nicht los, er sei „Asyltourist“, also gar nicht verfolgt oder bedroht.

Psychologisch sehr interessant wird es bei Fred K und seinem Bild „Der Täter und das Opfer“. Ohne Ursache und Wirkung vertauschen zu wollen: Gewaltverhältnisse wie Folter, Krieg, Fluchterfahrungen, Kerker, Vergewaltigung, militärischer Drill, Unterdrückung und so weiter sind Traumafabriken. Sie erzeugen Traumatisierung auf beiden Seiten, beim Opfer wie beim Täter, dessen Psyche in keinem Fall unbeschädigt bleiben kann oder bereits vor der Tat beschädigt sein muss. Fred K erklärt dazu: „Die Verletzung des einen entspricht der Deformation des anderen.“

Und dann stehen wir vor dem fotografierten Plakat „Wirr ist das Volk“; und wir stellen fest, dass in den Fotografien von Dr. Christa Oppenheimer sowie in den Fotos „Politik-Entsorgung“ I und II von Dr. Burkard Ruppert Kommentare zum aktuellen Geschehen sehr treffend visualisiert werden. Momentaufnahmen des Istzustandes, Collagen der Realität – so oder ähnlich können wir diese Bilder treffend beschreiben.

Auch die Zeichnung „bunt gegen braun“ von Töffel darf zu dieser Rubrik gezählt werden. Bei ihm steht eine schräge und ungezügelte Fantasie gegen die – entschuldigen sie bitte die nötige Wortwahl – braune Scheiße.

Ich setze auch das Bild „einsam“ von Susanne Stürmer in diese Kategorie der Werke, die verschiedene Facetten des Zeitzustandes kommentieren. Bei ihr ist der Mensch alleine gelassen, es fehlt die Solidarität, die für ein gelingendes Menschsein so unabdingbar ist.

Einige der hier ausstellenden Künstlerinnen und Künstler arbeiten schon seit längerer Zeit unter Akronymen und Künstlernamen. Zumindest in einem Fall ist aber bekannt, dass die Unkenntlichmachung des Individuums nicht aus künstlerischen Erwägungen oder aus Bescheidenheit herrührt, sondern aus der Furcht, diese Ausstellung könne in den Blick von Rechtsextremen geraten, was unangenehme Folgen für die Ausstellenden haben könnte. Und es wäre sehr schön, wenn ich sagen könnte, diese Furcht sei unbegründet.

Sehr gut, dass dann Susanne Stürmer mit ihrem „gemeinsam überBrücken“ optimistisch in die Zukunft blickt. Kinder gehen zusammen über eine Brücke, sie überbrücken das Trennende; eine sehr schöne Zukunftsvision. Und mit der dahinter sichtbaren Gitarre wird auch die Rolle der Kunst aufgezeigt: Sie ist das verbindende Element, die gemeinsame Sprache.

Damit aber komme ich zum Schluss. Diese Ausstellung ist ein kleiner Beitrag, um das legitime Recht des Menschen zu postulieren, keinem Zwang, keiner Unterdrückung ausgeliefert sein zu müssen. Sie richtet sich demnach gegen alles Beengende und Ausschließende.

Die Kunstwerke sind großteils käuflich zu erwerben. Schöner wäre es aber, wenn jemand einen öffentlichen Raum hätte, in dem sie irgendwann nach dem 21. Dezember noch für einige Zeit gezeigt werden könnten, komplett.

Einen Wunsch habe ich noch: Möge diese Ausstellung aufregen. Möge sie jene ärgern, die so gerne andere ärgern und ausgrenzen, einengen und verfolgen möchten. Möge sie etwas Sand sein im Getriebe der braunen und bräunlichen Maschinerie, die gerade versucht, in einen höheren Gang zu schalten. Möge sie Teil jener – zugegeben: inzwischen schon sehr großen – Bewegung sein, die sich ebenfalls gerade entwickelt und die den Hasspredigern aller Couleur die Stirn bietet.

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Aller guten Dinge sind viele http://mapec.blogsport.de/2018/11/06/aller-guten-dinge-sind-viele/ http://mapec.blogsport.de/2018/11/06/aller-guten-dinge-sind-viele/#comments Tue, 06 Nov 2018 16:04:03 +0000 Administrator BEGEGNUNGEN http://mapec.blogsport.de/2018/11/06/aller-guten-dinge-sind-viele/

In diesem Fall, der nun zu schildern sein wird, sind es genau 38. Denn so oft war ich von Ostern bis Allerheiligen im MBM, dem Museum.Burg.Miltenberg. Nein, verrückt bin ich nicht. Auch nicht sonderlich exzentrisch. Es ist nur so, dass dieses Museum, das ich hier schon vielfach erwähnt habe, einfach ein wunderbarer Ort des Rückzugs, der Kunstbetrachtung, der Kontemplation, des Kunstschaffens (ich zeichne dort gerne) und des Ausruhens ist. Diese Eremitage bürgt für wunderbare Urlaubsstunden zwischendurch, denn die krawallartig in Miltenberg einfallenden Terrortouristen verirren sich sehr selten hierher – und die Miltenberger habe keine Ahnung von Kunst und bleiben daher dem MBM fern.

An Ostern 2019 geht es weiter. Ich hoffe, wir sehen uns dann mal im MBM. – Oder doch lieber nicht. Lasst mich einfach dort in Ruhe!

Foto: MBM

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gestern heute – 1938 / 2018 http://mapec.blogsport.de/2018/10/30/gestern-heute-1938-2018/ http://mapec.blogsport.de/2018/10/30/gestern-heute-1938-2018/#comments Tue, 30 Oct 2018 11:52:48 +0000 Administrator AUSSTELLUNGEN http://mapec.blogsport.de/2018/10/30/gestern-heute-1938-2018/ Bei der Ausstellung „gestern heute – 1938 / 2018″ bin ich vom 12. November bis zum 21. Dezember mit einem Wandobjekt vertreten und eröffne die Vernissage mit dem einführenden Vortrag.

Plakat zur Ausstellung:

Medien-Info:

„gestern heute“ – Ausstellung im Caritas-Treffpunkt Café fArbe

„gestern heute“ – unter dem zuerst etwas befremdlich klingenden Titel steht eine Ausstellung im Caritas-Treffpunkt Café fArbe in Miltenberg. Sie wird am 10. November eröffnet und beschäftigt sich mit Fragen der Geschichte, aber auch mit der aktuellen Situation.
Neun Künstlerinnen und Künstler aus dem Kreis Miltenberg, aber auch aus Frankfurt und Würzburg werden bis 21. Dezember eine thematische Ausstellung im Caritas-Treffpunkt Café fArbe gestalten. Aufgerufen hatte dazu die Initiative für Kultur und Bildung 12M26, die bei diesem Projekt durch den Caritas-Treffpunkt unterstützt wird. Auslöser für das gemeinsame Projekt ist die Erinnerung an die Pogromnacht von 1938, also vor genau 80 Jahren. Doch bei dem Gedenken wollen die Kunstschaffenden nicht stehen bleiben. Viele haben sich mit Themen wie Flucht und Asyl, der demokratischen Entwicklung in Europa oder der Solidarität unter den Menschen auseinandergesetzt. So wird ein Bogen geschlagen von den historischen Ereignissen zur Gegenwart.
Die Ausstellung „gestern heute“ ist vom 12. November bis zum 21. Dezember im Caritas-Treffpunkt Café fArbe am Engelplatz in Miltenberg zu sehen. Geöffnet ist das Café montags bis donnerstags von 10 bis 17 Uhr, freitags von 10 bis 16 Uhr. Die Ausstellungseröffnung findet statt am Samstag, 10. November, 19 Uhr. Neben einer Einführung wird es Musik des Frankfurter Liedermachers Yohazid sowie weitere Beiträge geben.

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Das Jahr 1938 http://mapec.blogsport.de/2018/10/24/das-jahr-1938/ http://mapec.blogsport.de/2018/10/24/das-jahr-1938/#comments Wed, 24 Oct 2018 12:13:17 +0000 Administrator OBJEKTE http://mapec.blogsport.de/2018/10/24/das-jahr-1938/

Das Jahr 1938 / oder: Eine Orgie brutaler deutscher Gründlichkeit
Oktober 2018
Objekt (Acrylfarbe, Tinte, Nägel, Mullbinden, Paketschnur, Papier, Hansaplast auf zwei Leinwänden; mit Feuer bearbeitet)
ca. 56 × 76 cm

Beitrag zur Ausstellung „gestern heute“ im Café fArbe, Miltenberg, 12. Nov. – 21. Dez. 2018

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Wieder einmal Museum.Burg.Miltenberg http://mapec.blogsport.de/2018/09/28/wieder-einmal-museum-burg-miltenberg/ http://mapec.blogsport.de/2018/09/28/wieder-einmal-museum-burg-miltenberg/#comments Fri, 28 Sep 2018 11:37:35 +0000 Administrator BEGEGNUNGEN http://mapec.blogsport.de/2018/09/28/wieder-einmal-museum-burg-miltenberg/

Mit insgesamt acht Personen ging es am Wochenende 22./23. September auf die Mildenburg ins dortige Kunstmuseum. Bei zwei Begehungen (Bild oben: die vom Sonntag) trafen sich Leute aus der Kulturinitiative 12M26 und Gäste, um angeregt über die Kunst von Jehuda Bacon, Thomas Lange, Mutsuo Hirano, Markus Fräger, Maria Lehnen und vielen anderen zu sprechen. Im Mittelpunkt diesmal auch die aktuelle Sonderausstellung mit neuen Arbeiten von Ben Willikens.
Das Museum in der Mildenburg ist immer wieder aufs Neue anregend und den Horizont erweiternd. Geöffnet ist allerdings nur bis einschließlich 1. November, dann wieder ab Ostern.
Wie ich gestern erfahren konnte, steht eine Umgestaltung der Dauerausstellung an. Näheres wird noch nicht verraten. Nur so viel: Auch danach wird es ein ganz herausragend inspirierendes Kunstmuseum bleiben.

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