Comments http://mapec.blogsport.de Sun, 20 May 2018 13:34:05 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Jutta Winterheld http://mapec.blogsport.de/2018/05/20/sterne-woelfe-und-andere-menschen/#comment-2362 Sun, 20 May 2018 09:59:36 +0000 http://mapec.blogsport.de/2018/05/20/sterne-woelfe-und-andere-menschen/#comment-2362 Kommentar vom 22.08.15 zur Erstveröffentlichung dieses Beitrags: Hallo Martin, dein ausführlicher Text über Maria Lehnens Ausstellung ist so klar und gut strukturiert, dass man ihn eigentlich im Museum auslegen müsste – als Anregung für die Besucher, die bei der Vernissage nicht dabei waren und ohne Vorkenntnisse mit den Arbeiten konfrontiert sind. Herzlichen Gruß Jutta Kommentar vom 22.08.15 zur Erstveröffentlichung dieses Beitrags:

Hallo Martin,
dein ausführlicher Text über Maria Lehnens Ausstellung ist so klar und gut strukturiert, dass man ihn eigentlich im Museum auslegen müsste – als Anregung für die Besucher, die bei der Vernissage nicht dabei waren und ohne Vorkenntnisse mit den Arbeiten konfrontiert sind.
Herzlichen Gruß
Jutta

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by: Kapellmeister as http://mapec.blogsport.de/2018/04/17/danke-danke-danke/#comment-2361 Thu, 19 Apr 2018 10:09:33 +0000 http://mapec.blogsport.de/2018/04/17/danke-danke-danke/#comment-2361 Der Kapellmeister schrieb auf Facebook zum obigen Beitrag: 60 Jahre MAPEC - ein Grund zum feiern. Täglich. Der Kapellmeister schrieb auf Facebook zum obigen Beitrag:

60 Jahre MAPEC – ein Grund zum feiern. Täglich.

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by: Mapec http://mapec.blogsport.de/2018/04/05/geburt-in-einem-bestimmten-herrschaftsbereich/#comment-2360 Tue, 10 Apr 2018 10:40:26 +0000 http://mapec.blogsport.de/2018/04/05/geburt-in-einem-bestimmten-herrschaftsbereich/#comment-2360 "Stolz ist – wenn überhaupt – nur auf das angebracht, was ich selbst geschaffen habe." Ja, wenn überhaupt. Denn wenn der Mensch angenommen ist, wertgeschätzt, nicht Objekt von Wirtschaft und Politik, sondern Subjekt des eigenen Tuns, dann ist Stolz wohl überhaupt kein Thema mehr. Bis dahin aber halte ich daran fest: Stolz nicht fürs Vaterland, für dessen Sein ich (oftmals: Gott sei Dank!) nichts kann. Mit Liberalismus hat dieser Standpunkt nichts zu tun, dieser will ja gerade den Stolz auf den nationalen Standort, die Verbundenheit mit dem Kollektiv des Betriebes (bis hin zu unsäglichem Müll wie den Betriebshymnen), die Opferbereitschaft für das Volk und den Verzicht im Namen einer höheren Sache (Wettbewerbsfähigkeit), also die permanente Anbindung an Zwangskollektive, auch wenn der Liberalismus von der Ideologie her anderes behaupten mag. Fußball versteht falsch, wer Stolz auf seine Mannschaft ist als hätte er (oder sie) die Tore selbst geschossen. Ich fiebere mit meiner Mannschaft (habe sogar deren zwei), freue mich, ärgere mich, unterhalte mich, habe ein wunderbares Hobby. Sehr problematisch wird es aber, wenn auch hier ein Kollektiv entsteht, das andere ausgrenzen will. Dann gibt es auf die Fresse für die "anderen" Fans. Dass Fußball so sein kann - geschenkt. Er ist dann eben auch nur Ventil, Mittel zur (falschen) Selbsterhöhung der Erniedrigten. Dankbar sein (gegenüber dem Schicksal, gegenüber Gott, gegenüber dem Weltgeist ... was auch immer), dass ich hier und nicht am Hindukusch leben kann - ja. Mehr braucht es aber nicht. Alles andere wird entweder kitschig oder brutal. „Stolz ist – wenn überhaupt – nur auf das angebracht, was ich selbst geschaffen habe.“ Ja, wenn überhaupt. Denn wenn der Mensch angenommen ist, wertgeschätzt, nicht Objekt von Wirtschaft und Politik, sondern Subjekt des eigenen Tuns, dann ist Stolz wohl überhaupt kein Thema mehr. Bis dahin aber halte ich daran fest: Stolz nicht fürs Vaterland, für dessen Sein ich (oftmals: Gott sei Dank!) nichts kann.

Mit Liberalismus hat dieser Standpunkt nichts zu tun, dieser will ja gerade den Stolz auf den nationalen Standort, die Verbundenheit mit dem Kollektiv des Betriebes (bis hin zu unsäglichem Müll wie den Betriebshymnen), die Opferbereitschaft für das Volk und den Verzicht im Namen einer höheren Sache (Wettbewerbsfähigkeit), also die permanente Anbindung an Zwangskollektive, auch wenn der Liberalismus von der Ideologie her anderes behaupten mag.

Fußball versteht falsch, wer Stolz auf seine Mannschaft ist als hätte er (oder sie) die Tore selbst geschossen. Ich fiebere mit meiner Mannschaft (habe sogar deren zwei), freue mich, ärgere mich, unterhalte mich, habe ein wunderbares Hobby. Sehr problematisch wird es aber, wenn auch hier ein Kollektiv entsteht, das andere ausgrenzen will. Dann gibt es auf die Fresse für die „anderen“ Fans. Dass Fußball so sein kann – geschenkt. Er ist dann eben auch nur Ventil, Mittel zur (falschen) Selbsterhöhung der Erniedrigten.

Dankbar sein (gegenüber dem Schicksal, gegenüber Gott, gegenüber dem Weltgeist … was auch immer), dass ich hier und nicht am Hindukusch leben kann – ja. Mehr braucht es aber nicht. Alles andere wird entweder kitschig oder brutal.

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by: Yomotsumono http://mapec.blogsport.de/2018/04/05/geburt-in-einem-bestimmten-herrschaftsbereich/#comment-2359 Fri, 06 Apr 2018 07:49:07 +0000 http://mapec.blogsport.de/2018/04/05/geburt-in-einem-bestimmten-herrschaftsbereich/#comment-2359 Sie schreiben: "Stolz ist - wenn überhaupt – nur auf das angebracht, was ich selbst geschaffen habe. Der Zufall einer Geburt in einem bestimmten Herrschaftsbereich ist kein Verdienst!" Ich bin stolz auf die Werte, wie sie in den Menschenrechten zum Ausdruck kommen und stolz auf das Grundgesetz, weil sie Abwehrrechte des einzelnen gegen den Staat sind. Darum werde ich beide verteidigen, selbst wenn ich kaum etwas dazu beitragen habe. (Das Pech der späten Geburt.) Soll ich zusehen, wie diese Rechte von Vereinfachern demontiert werden, weil Verteidigung Ausdruck von Fremdstolz ist? Soll ich mich statt einzuschreiten einer psychologischen Bauchnabelschau mit kreativer Therapie hingeben und passiv zusehen, wie der geistige Bewegungsradius in der Öffentlichkeit immer mehr eingeschränkt wird, weil mir immer mehr Engdenker*innen dikatotorisch vorschreiben wollen, wie ich zu denken, zu fühlen und zu reden habe? Nö, Stolz auf das, was andere vor mir erreicht haben, muss nicht zwangsläufig unangebracht sein. Jeder kann ja selbst entscheiden, ob er sich mit fremder Leistung identifiziert (und muss als Bayern-München-Fan eben mitleiden, wenn die Mannschaft verliert), aber ich halte den Gedanken, nur auf das Selbstgeschaffene stolz zu sein für eine nicht notwendige Zwangskoppelung, zumal diese Selbstkasteiung meist mit einer eigenen relativen Erhöhung verbunden ist. Statt sich mit Fremdgut aufzuwerten, nimmt man eben Selbstgeschaffenes, was dann ja auch zur Abwertung anderer Menschen führen kann, wenn diese weniger originell, kreativ und intelligent sind. Ist nur nicht so offensichtlich sichtbar. Stolz an Selbstgeschaffenes zu koppeln - also an Leistung - hat einen Hauch von angenommenen Neoliberalismus. Was ist, wenn der Flow nachlässt und man unter die Räder seines eigenes Bewertungssystems gerät? Der Bayern-Fan hat dann immer noch seinen Verein und seine Kumpel*innen; der Selbstgeschaffene widmet sich dann der Depression und dem Nichtverstandenwerden. So dumm ist Fremdstolzsein dann doch nicht. Meine Erfahrung zeigt, dass die angeblichen Dumpfbacken diese subtile Arroganz ganz genau mitbekommen und sich dann Leuten zuwenden, von denen sie ernster genommen werden. Die subtile Arroganz der liberalen Kemalisten in der Türkei einfachen Menschen gegenüber führte z.B. genau zur AKP, denn diese nahm endlich die einfachen Menschen ernst. ... und die liberale Arroganz wundert sich noch heute, warum die Menschen, die sie doch so subtil verachteten, Erdogan folgen und nicht ihnen. Dass einfache Menschen plötzlich ohne arroganten Unterton ernst genommen werden, kann ja auch bei uns geschehen. Eigentlich sind wir schon mittendrin. Warum? Weil auch die Intelligenzia immer wieder die gleichen Verhaltensmuster der Arroganz aktiviert. Wahrscheinlich weil sie in ihrem Fokus auf Leistungsorientierung wahnsinnige Panik davor hat, mal nicht besser zu sein. Alleine der Anblick eines einfachen Gemüts reicht meist als Auslöser, sich davon distanzieren zu wollen. Nur diese angeblichen einfachen Gemüter merken das eben jedes mal. Wenn intelligente und begabte Menschen ihren Umgang mit anderen Menschen so schlau einrichten würden, dass sie, wenn sie einmal morgens dumm und ohne Talent aufwächten, sich immer noch wert fühlen, weil sie die Menschen um sie herum lieben, hätten sie auch weniger Angst vor dem "Abgrund des Einfachheit". Dann wären - so meine unbewiesene These - auch die einfachen Menschen ernst genommen und würden sich weniger den schillernden Einzelfiguren zuwenden, die Verbundenheit immer nur durch Diktatur und Krieg gegen andere Menschen versprechen. Aber warum gelingt ihnen dieser Coup? Weil sie vielen Menschen immer noch weniger kalt erscheinen als die Menschen, die sich besser dünken als der angebliche Pöbel. Hier ist die Wunde, das Manko gebildeter Leute, die ihre Angst vor dem Einfachsein nicht bearbeitet haben. Der blinde Fleck, der neben den immer wieder öffentlich diskutierten Gründen, dazu führt, dass sich die Menschheit nur in darwinischen Geschwindigkeiten entwickelt. Oh, ich merke, ich begann meine Gedanken als Antwort auf Ihren Satz und hob dann zu Themen ab, die gar nicht mehr an Sie gerichtet sind. Verzeihen Sie mir. Das ist nicht auf Sie gemünzt. Aber vielen Dank für Ihren Impuls. Grüße aus dem Süden Yomotsumono PS: Schreibefehler gefunden?! Der Text ist auf dem Tätschelfeld eines Handfernsprechers geschrieben. Sie schreiben: „Stolz ist – wenn überhaupt – nur auf das angebracht, was ich selbst geschaffen habe. Der Zufall einer Geburt in einem bestimmten Herrschaftsbereich ist kein Verdienst!“
Ich bin stolz auf die Werte, wie sie in den Menschenrechten zum Ausdruck kommen und stolz auf das Grundgesetz, weil sie Abwehrrechte des einzelnen gegen den Staat sind. Darum werde ich beide verteidigen, selbst wenn ich kaum etwas dazu beitragen habe. (Das Pech der späten Geburt.)

Soll ich zusehen, wie diese Rechte von Vereinfachern demontiert werden, weil Verteidigung Ausdruck von Fremdstolz ist? Soll ich mich statt einzuschreiten einer psychologischen Bauchnabelschau mit kreativer Therapie hingeben und passiv zusehen, wie der geistige Bewegungsradius in der Öffentlichkeit immer mehr eingeschränkt wird, weil mir immer mehr Engdenker*innen dikatotorisch vorschreiben wollen, wie ich zu denken, zu fühlen und zu reden habe?

Nö, Stolz auf das, was andere vor mir erreicht haben, muss nicht zwangsläufig unangebracht sein. Jeder kann ja selbst entscheiden, ob er sich mit fremder Leistung identifiziert (und muss als Bayern-München-Fan eben mitleiden, wenn die Mannschaft verliert), aber ich halte den Gedanken, nur auf das Selbstgeschaffene stolz zu sein für eine nicht notwendige Zwangskoppelung, zumal diese Selbstkasteiung meist mit einer eigenen relativen Erhöhung verbunden ist.

Statt sich mit Fremdgut aufzuwerten, nimmt man eben Selbstgeschaffenes, was dann ja auch zur Abwertung anderer Menschen führen kann, wenn diese weniger originell, kreativ und intelligent sind. Ist nur nicht so offensichtlich sichtbar.

Stolz an Selbstgeschaffenes zu koppeln – also an Leistung – hat einen Hauch von angenommenen Neoliberalismus. Was ist, wenn der Flow nachlässt und man unter die Räder seines eigenes Bewertungssystems gerät? Der Bayern-Fan hat dann immer noch seinen Verein und seine Kumpel*innen; der Selbstgeschaffene widmet sich dann der Depression und dem Nichtverstandenwerden. So dumm ist Fremdstolzsein dann doch nicht.

Meine Erfahrung zeigt, dass die angeblichen Dumpfbacken diese subtile Arroganz ganz genau mitbekommen und sich dann Leuten zuwenden, von denen sie ernster genommen werden.

Die subtile Arroganz der liberalen Kemalisten in der Türkei einfachen Menschen gegenüber führte z.B. genau zur AKP, denn diese nahm endlich die einfachen Menschen ernst.
… und die liberale Arroganz wundert sich noch heute, warum die Menschen, die sie doch so subtil verachteten, Erdogan folgen und nicht ihnen. Dass einfache Menschen plötzlich ohne arroganten Unterton ernst genommen werden, kann ja auch bei uns geschehen. Eigentlich sind wir schon mittendrin.

Warum? Weil auch die Intelligenzia immer wieder die gleichen Verhaltensmuster der Arroganz aktiviert. Wahrscheinlich weil sie in ihrem Fokus auf Leistungsorientierung wahnsinnige Panik davor hat, mal nicht besser zu sein. Alleine der Anblick eines einfachen Gemüts reicht meist als Auslöser, sich davon distanzieren zu wollen. Nur diese angeblichen einfachen Gemüter merken das eben jedes mal.

Wenn intelligente und begabte Menschen ihren Umgang mit anderen Menschen so schlau einrichten würden, dass sie, wenn sie einmal morgens dumm und ohne Talent aufwächten, sich immer noch wert fühlen, weil sie die Menschen um sie herum lieben, hätten sie auch weniger Angst vor dem „Abgrund des Einfachheit“.

Dann wären – so meine unbewiesene These – auch die einfachen Menschen ernst genommen und würden sich weniger den schillernden Einzelfiguren zuwenden, die Verbundenheit immer nur durch Diktatur und Krieg gegen andere Menschen versprechen. Aber warum gelingt ihnen dieser Coup? Weil sie vielen Menschen immer noch weniger kalt erscheinen als die Menschen, die sich besser dünken als der angebliche Pöbel.

Hier ist die Wunde, das Manko gebildeter Leute, die ihre Angst vor dem Einfachsein nicht bearbeitet haben. Der blinde Fleck, der neben den immer wieder öffentlich diskutierten Gründen, dazu führt, dass sich die Menschheit nur in darwinischen Geschwindigkeiten entwickelt.

Oh, ich merke, ich begann meine Gedanken als Antwort auf Ihren Satz und hob dann zu Themen ab, die gar nicht mehr an Sie gerichtet sind. Verzeihen Sie mir. Das ist nicht auf Sie gemünzt. Aber vielen Dank für Ihren Impuls.

Grüße aus dem Süden

Yomotsumono

PS: Schreibefehler gefunden?! Der Text ist auf dem Tätschelfeld eines Handfernsprechers geschrieben.

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by: hans http://mapec.blogsport.de/2018/03/26/afd-wuetend-katholischer-verlag-erwaehnenswert/#comment-2358 Tue, 27 Mar 2018 07:16:49 +0000 http://mapec.blogsport.de/2018/03/26/afd-wuetend-katholischer-verlag-erwaehnenswert/#comment-2358 Hallo Yvonne: hier der Link zum Shop des Echter Verlags: <a href="http://shop.echter.de/christliches-in-der-afd.html">http://shop.echter.de/christliches-in-der-afd.html</a> Hallo Yvonne:

hier der Link zum Shop des Echter Verlags:

http://shop.echter.de/christliches-in-der-afd.html

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by: Yvonne http://mapec.blogsport.de/2018/03/26/afd-wuetend-katholischer-verlag-erwaehnenswert/#comment-2357 Mon, 26 Mar 2018 14:26:22 +0000 http://mapec.blogsport.de/2018/03/26/afd-wuetend-katholischer-verlag-erwaehnenswert/#comment-2357 Das nenn' ich mal ein klares Statement - RESPEKT. Wo kann ich meine Bestellung hinschicken? Das nenn‘ ich mal ein klares Statement – RESPEKT.
Wo kann ich meine Bestellung hinschicken?

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by: Jutta http://mapec.blogsport.de/2018/02/17/die-dinge-hinter-den-dingen/#comment-2356 Sat, 17 Feb 2018 19:54:21 +0000 http://mapec.blogsport.de/2018/02/17/die-dinge-hinter-den-dingen/#comment-2356 Danke, Mapec, für den schönen Bericht zum Künstleraschermittwoch - und die Info zum neuen Bischof!!! Liebe Grüße Jutta Danke, Mapec, für den schönen Bericht zum Künstleraschermittwoch – und die Info zum neuen Bischof!!!
Liebe Grüße
Jutta

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by: Renate Köller http://mapec.blogsport.de/2017/12/14/odilie-uebermalungen-2/#comment-2355 Tue, 26 Dec 2017 14:07:04 +0000 http://mapec.blogsport.de/2017/12/14/odilie-uebermalungen-2/#comment-2355 Hi Martin.Ok- Odilien -Übermalungen. Hab noch keine schlüssige Meinung dazu. Wurde ja auch nictdanach gefragt.:) - Sprachlosigkeit - Staunen - Wundern - warum nicht :) Hi Martin.Ok- Odilien -Übermalungen.
Hab noch keine schlüssige Meinung dazu. Wurde ja auch nictdanach gefragt.:)
- Sprachlosigkeit
- Staunen
- Wundern
- warum nicht :)

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by: Dokumentator http://mapec.blogsport.de/2017/08/15/odilie-uebermalungen/#comment-2354 Wed, 06 Sep 2017 06:19:50 +0000 http://mapec.blogsport.de/2017/08/15/odilie-uebermalungen/#comment-2354 Text des Berichtes von Marco Burgemeister: Künstlerische und spirituelle Illustrationen Ausstellung: Martin Pechtold aus Miltenberg zeigt in St. Jakobuskirche Übermalungen zum Thema heiligen Odilie Eine kleine, aber dafür um so interessantere Ausstellung unter dem Titel »Odilie - Übermalungen« präsentiert derzeit der Miltenberger Martin Pechtold in der Pfarrkirche St. Jakobus. Der Künstler hat dazu die Statue der heiligen Odilie, die sich im Gotteshaus im Bereich des Seitenaltars befindet, fotografiert. Jeweils immer ein Abzug des so entstandenen Bildes diente Pechtold als Grundlage, in ganz unterschiedliche Form seine Übermalungen zu starten. Die Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein, mal mit abstrakten Strukturen, aber auf der anderen Seite auch klaren Formen, versah der Miltenberger die Fotografien der Heiligenstatue mit neuen Schichten. Es ergeben sich Spannungsfelder und Kontraste. In einigen Bildern sind auch Wörter zu lesen wie »Bunt schreit laut« und »Hoffnung«. Schutzpatronin des Augenlichts Um Pechtolds Ansätze zu verstehen, hilft sowohl der Hintergrund der Heiligen als auch der ganz persönliche des Kunstschaffenden. Odilie, um 660 im Elsass oder im Burgund geboren (Überlieferungen sind sich uneins) und 720 im Kloster Niedermünster beim Odilienberg als Äbtissin verstorben, ist Schutzpatronin des Elsass und des Augenlichtes. Ihre Legende basiert überwiegend auf einer im zehnten Jahrhundert entstandenen Biografie: Nach dieser kam Odilie blind zur Welt. Der Vater wollte sie aus diesem Grund töten lassen. Die Mutter rettete ihrer Tochter das Leben, indem sie diese in ein Kloster gab. Im Alter von zwölf Jahren getauft, erlangte Odilie dann das Augenlicht. Pechtold erklärt, dass er im Jahr 1998 mit großen Problemen an den Augen zu kämpfen hatte. Irgendwann sei er zwangsläufig auf »seine« Heilige aufmerksam geworden, von der zudem noch eine Statue in seiner heimischen Kirche stehe. Bereits im Jahr 2006 fertigte er eine erste Illustration an, die sich mit Odilie beschäftigte. 2011 begann er mit der intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit deren Person, mit ihrer Legende und der Botschaft »hinter der Legende«. Neue Sichtweisen anregen Was ist es, das die Heiligenrolle der Odilie zugunsten der Nicht- oder Schlechtsehenden übersteigt? Für Pechtold sind dies diverse Aspekte. Dazu zählt das Sehen in seiner spirituellen Bedeutung - durch die Taufe wird Odilie zu einem Menschen, der die Welt sieht. Weiter ist es ihr Weg an die Spitze eines Frauenklosters, das Widersetzen gegen die damaligen gesellschaftlichen Traditionen. Seine Übermalungen sollen das zugrundeliegende Bild nicht zerstören, erklärt Pechtold, sondern neue Sichtweisen ermöglichen, ungewöhnliche provozieren, zum genauen Hinsehen auffordern. Im Prozess des Übermalens würden psychische und seelische Schichten angesprochen, die sonst eher im Verborgenen liegen würden. Ein genaues Ende der Ausstellung ist nicht festgelegt, Pechtold stellt aber in Aussicht, dass seine Übermalungen in St. Jakobus noch mehrere Wochen zu sehen sein werden. Marco Burgemeister Text des Berichtes von Marco Burgemeister:

Künstlerische und spirituelle Illustrationen

Ausstellung: Martin Pechtold aus Miltenberg zeigt in St. Jakobuskirche Übermalungen zum Thema heiligen Odilie

Eine kleine, aber dafür um so interessantere Ausstellung unter dem Titel »Odilie – Übermalungen« präsentiert derzeit der Miltenberger Martin Pechtold in der Pfarrkirche St. Jakobus. Der Künstler hat dazu die Statue der heiligen Odilie, die sich im Gotteshaus im Bereich des Seitenaltars befindet, fotografiert.
Jeweils immer ein Abzug des so entstandenen Bildes diente Pechtold als Grundlage, in ganz unterschiedliche Form seine Übermalungen zu starten. Die Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein, mal mit abstrakten Strukturen, aber auf der anderen Seite auch klaren Formen, versah der Miltenberger die Fotografien der Heiligenstatue mit neuen Schichten. Es ergeben sich Spannungsfelder und Kontraste. In einigen Bildern sind auch Wörter zu lesen wie »Bunt schreit laut« und »Hoffnung«.

Schutzpatronin des Augenlichts

Um Pechtolds Ansätze zu verstehen, hilft sowohl der Hintergrund der Heiligen als auch der ganz persönliche des Kunstschaffenden. Odilie, um 660 im Elsass oder im Burgund geboren (Überlieferungen sind sich uneins) und 720 im Kloster Niedermünster beim Odilienberg als Äbtissin verstorben, ist Schutzpatronin des Elsass und des Augenlichtes.
Ihre Legende basiert überwiegend auf einer im zehnten Jahrhundert entstandenen Biografie: Nach dieser kam Odilie blind zur Welt. Der Vater wollte sie aus diesem Grund töten lassen. Die Mutter rettete ihrer Tochter das Leben, indem sie diese in ein Kloster gab. Im Alter von zwölf Jahren getauft, erlangte Odilie dann das Augenlicht.
Pechtold erklärt, dass er im Jahr 1998 mit großen Problemen an den Augen zu kämpfen hatte. Irgendwann sei er zwangsläufig auf »seine« Heilige aufmerksam geworden, von der zudem noch eine Statue in seiner heimischen Kirche stehe. Bereits im Jahr 2006 fertigte er eine erste Illustration an, die sich mit Odilie beschäftigte. 2011 begann er mit der intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit deren Person, mit ihrer Legende und der Botschaft »hinter der Legende«.

Neue Sichtweisen anregen

Was ist es, das die Heiligenrolle der Odilie zugunsten der Nicht- oder Schlechtsehenden übersteigt? Für Pechtold sind dies diverse Aspekte. Dazu zählt das Sehen in seiner spirituellen Bedeutung – durch die Taufe wird Odilie zu einem Menschen, der die Welt sieht. Weiter ist es ihr Weg an die Spitze eines Frauenklosters, das Widersetzen gegen die damaligen gesellschaftlichen Traditionen.
Seine Übermalungen sollen das zugrundeliegende Bild nicht zerstören, erklärt Pechtold, sondern neue Sichtweisen ermöglichen, ungewöhnliche provozieren, zum genauen Hinsehen auffordern. Im Prozess des Übermalens würden psychische und seelische Schichten angesprochen, die sonst eher im Verborgenen liegen würden.
Ein genaues Ende der Ausstellung ist nicht festgelegt, Pechtold stellt aber in Aussicht, dass seine Übermalungen in St. Jakobus noch mehrere Wochen zu sehen sein werden. Marco Burgemeister

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by: Dokumentator http://mapec.blogsport.de/2017/09/06/odilie-uebermalungen-in-der-zeitung/#comment-2353 Wed, 06 Sep 2017 06:18:56 +0000 http://mapec.blogsport.de/2017/09/06/odilie-uebermalungen-in-der-zeitung/#comment-2353 Text des berichtes von marco Burgemeister: Künstlerische und spirituelle Illustrationen Ausstellung: Martin Pechtold aus Miltenberg zeigt in St. Jakobuskirche Übermalungen zum Thema heiligen Odilie Eine kleine, aber dafür um so interessantere Ausstellung unter dem Titel »Odilie - Übermalungen« präsentiert derzeit der Miltenberger Martin Pechtold in der Pfarrkirche St. Jakobus. Der Künstler hat dazu die Statue der heiligen Odilie, die sich im Gotteshaus im Bereich des Seitenaltars befindet, fotografiert. Jeweils immer ein Abzug des so entstandenen Bildes diente Pechtold als Grundlage, in ganz unterschiedliche Form seine Übermalungen zu starten. Die Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein, mal mit abstrakten Strukturen, aber auf der anderen Seite auch klaren Formen, versah der Miltenberger die Fotografien der Heiligenstatue mit neuen Schichten. Es ergeben sich Spannungsfelder und Kontraste. In einigen Bildern sind auch Wörter zu lesen wie »Bunt schreit laut« und »Hoffnung«. Schutzpatronin des Augenlichts Um Pechtolds Ansätze zu verstehen, hilft sowohl der Hintergrund der Heiligen als auch der ganz persönliche des Kunstschaffenden. Odilie, um 660 im Elsass oder im Burgund geboren (Überlieferungen sind sich uneins) und 720 im Kloster Niedermünster beim Odilienberg als Äbtissin verstorben, ist Schutzpatronin des Elsass und des Augenlichtes. Ihre Legende basiert überwiegend auf einer im zehnten Jahrhundert entstandenen Biografie: Nach dieser kam Odilie blind zur Welt. Der Vater wollte sie aus diesem Grund töten lassen. Die Mutter rettete ihrer Tochter das Leben, indem sie diese in ein Kloster gab. Im Alter von zwölf Jahren getauft, erlangte Odilie dann das Augenlicht. Pechtold erklärt, dass er im Jahr 1998 mit großen Problemen an den Augen zu kämpfen hatte. Irgendwann sei er zwangsläufig auf »seine« Heilige aufmerksam geworden, von der zudem noch eine Statue in seiner heimischen Kirche stehe. Bereits im Jahr 2006 fertigte er eine erste Illustration an, die sich mit Odilie beschäftigte. 2011 begann er mit der intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit deren Person, mit ihrer Legende und der Botschaft »hinter der Legende«. Neue Sichtweisen anregen Was ist es, das die Heiligenrolle der Odilie zugunsten der Nicht- oder Schlechtsehenden übersteigt? Für Pechtold sind dies diverse Aspekte. Dazu zählt das Sehen in seiner spirituellen Bedeutung - durch die Taufe wird Odilie zu einem Menschen, der die Welt sieht. Weiter ist es ihr Weg an die Spitze eines Frauenklosters, das Widersetzen gegen die damaligen gesellschaftlichen Traditionen. Seine Übermalungen sollen das zugrundeliegende Bild nicht zerstören, erklärt Pechtold, sondern neue Sichtweisen ermöglichen, ungewöhnliche provozieren, zum genauen Hinsehen auffordern. Im Prozess des Übermalens würden psychische und seelische Schichten angesprochen, die sonst eher im Verborgenen liegen würden. Ein genaues Ende der Ausstellung ist nicht festgelegt, Pechtold stellt aber in Aussicht, dass seine Übermalungen in St. Jakobus noch mehrere Wochen zu sehen sein werden. Marco Burgemeister Text des berichtes von marco Burgemeister:

Künstlerische und spirituelle Illustrationen

Ausstellung: Martin Pechtold aus Miltenberg zeigt in St. Jakobuskirche Übermalungen zum Thema heiligen Odilie

Eine kleine, aber dafür um so interessantere Ausstellung unter dem Titel »Odilie – Übermalungen« präsentiert derzeit der Miltenberger Martin Pechtold in der Pfarrkirche St. Jakobus. Der Künstler hat dazu die Statue der heiligen Odilie, die sich im Gotteshaus im Bereich des Seitenaltars befindet, fotografiert.
Jeweils immer ein Abzug des so entstandenen Bildes diente Pechtold als Grundlage, in ganz unterschiedliche Form seine Übermalungen zu starten. Die Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein, mal mit abstrakten Strukturen, aber auf der anderen Seite auch klaren Formen, versah der Miltenberger die Fotografien der Heiligenstatue mit neuen Schichten. Es ergeben sich Spannungsfelder und Kontraste. In einigen Bildern sind auch Wörter zu lesen wie »Bunt schreit laut« und »Hoffnung«.

Schutzpatronin des Augenlichts

Um Pechtolds Ansätze zu verstehen, hilft sowohl der Hintergrund der Heiligen als auch der ganz persönliche des Kunstschaffenden. Odilie, um 660 im Elsass oder im Burgund geboren (Überlieferungen sind sich uneins) und 720 im Kloster Niedermünster beim Odilienberg als Äbtissin verstorben, ist Schutzpatronin des Elsass und des Augenlichtes.
Ihre Legende basiert überwiegend auf einer im zehnten Jahrhundert entstandenen Biografie: Nach dieser kam Odilie blind zur Welt. Der Vater wollte sie aus diesem Grund töten lassen. Die Mutter rettete ihrer Tochter das Leben, indem sie diese in ein Kloster gab. Im Alter von zwölf Jahren getauft, erlangte Odilie dann das Augenlicht.
Pechtold erklärt, dass er im Jahr 1998 mit großen Problemen an den Augen zu kämpfen hatte. Irgendwann sei er zwangsläufig auf »seine« Heilige aufmerksam geworden, von der zudem noch eine Statue in seiner heimischen Kirche stehe. Bereits im Jahr 2006 fertigte er eine erste Illustration an, die sich mit Odilie beschäftigte. 2011 begann er mit der intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit deren Person, mit ihrer Legende und der Botschaft »hinter der Legende«.

Neue Sichtweisen anregen

Was ist es, das die Heiligenrolle der Odilie zugunsten der Nicht- oder Schlechtsehenden übersteigt? Für Pechtold sind dies diverse Aspekte. Dazu zählt das Sehen in seiner spirituellen Bedeutung – durch die Taufe wird Odilie zu einem Menschen, der die Welt sieht. Weiter ist es ihr Weg an die Spitze eines Frauenklosters, das Widersetzen gegen die damaligen gesellschaftlichen Traditionen.
Seine Übermalungen sollen das zugrundeliegende Bild nicht zerstören, erklärt Pechtold, sondern neue Sichtweisen ermöglichen, ungewöhnliche provozieren, zum genauen Hinsehen auffordern. Im Prozess des Übermalens würden psychische und seelische Schichten angesprochen, die sonst eher im Verborgenen liegen würden.
Ein genaues Ende der Ausstellung ist nicht festgelegt, Pechtold stellt aber in Aussicht, dass seine Übermalungen in St. Jakobus noch mehrere Wochen zu sehen sein werden. Marco Burgemeister

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