Comments http://mapec.blogsport.de Wed, 21 Feb 2018 12:03:21 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Jutta http://mapec.blogsport.de/2018/02/17/die-dinge-hinter-den-dingen/#comment-2356 Sat, 17 Feb 2018 19:54:21 +0000 http://mapec.blogsport.de/2018/02/17/die-dinge-hinter-den-dingen/#comment-2356 Danke, Mapec, für den schönen Bericht zum Künstleraschermittwoch - und die Info zum neuen Bischof!!! Liebe Grüße Jutta Danke, Mapec, für den schönen Bericht zum Künstleraschermittwoch – und die Info zum neuen Bischof!!!
Liebe Grüße
Jutta

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by: Renate Köller http://mapec.blogsport.de/2017/12/14/odilie-uebermalungen-2/#comment-2355 Tue, 26 Dec 2017 14:07:04 +0000 http://mapec.blogsport.de/2017/12/14/odilie-uebermalungen-2/#comment-2355 Hi Martin.Ok- Odilien -Übermalungen. Hab noch keine schlüssige Meinung dazu. Wurde ja auch nictdanach gefragt.:) - Sprachlosigkeit - Staunen - Wundern - warum nicht :) Hi Martin.Ok- Odilien -Übermalungen.
Hab noch keine schlüssige Meinung dazu. Wurde ja auch nictdanach gefragt.:)
- Sprachlosigkeit
- Staunen
- Wundern
- warum nicht :)

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by: Dokumentator http://mapec.blogsport.de/2017/08/15/odilie-uebermalungen/#comment-2354 Wed, 06 Sep 2017 06:19:50 +0000 http://mapec.blogsport.de/2017/08/15/odilie-uebermalungen/#comment-2354 Text des Berichtes von Marco Burgemeister: Künstlerische und spirituelle Illustrationen Ausstellung: Martin Pechtold aus Miltenberg zeigt in St. Jakobuskirche Übermalungen zum Thema heiligen Odilie Eine kleine, aber dafür um so interessantere Ausstellung unter dem Titel »Odilie - Übermalungen« präsentiert derzeit der Miltenberger Martin Pechtold in der Pfarrkirche St. Jakobus. Der Künstler hat dazu die Statue der heiligen Odilie, die sich im Gotteshaus im Bereich des Seitenaltars befindet, fotografiert. Jeweils immer ein Abzug des so entstandenen Bildes diente Pechtold als Grundlage, in ganz unterschiedliche Form seine Übermalungen zu starten. Die Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein, mal mit abstrakten Strukturen, aber auf der anderen Seite auch klaren Formen, versah der Miltenberger die Fotografien der Heiligenstatue mit neuen Schichten. Es ergeben sich Spannungsfelder und Kontraste. In einigen Bildern sind auch Wörter zu lesen wie »Bunt schreit laut« und »Hoffnung«. Schutzpatronin des Augenlichts Um Pechtolds Ansätze zu verstehen, hilft sowohl der Hintergrund der Heiligen als auch der ganz persönliche des Kunstschaffenden. Odilie, um 660 im Elsass oder im Burgund geboren (Überlieferungen sind sich uneins) und 720 im Kloster Niedermünster beim Odilienberg als Äbtissin verstorben, ist Schutzpatronin des Elsass und des Augenlichtes. Ihre Legende basiert überwiegend auf einer im zehnten Jahrhundert entstandenen Biografie: Nach dieser kam Odilie blind zur Welt. Der Vater wollte sie aus diesem Grund töten lassen. Die Mutter rettete ihrer Tochter das Leben, indem sie diese in ein Kloster gab. Im Alter von zwölf Jahren getauft, erlangte Odilie dann das Augenlicht. Pechtold erklärt, dass er im Jahr 1998 mit großen Problemen an den Augen zu kämpfen hatte. Irgendwann sei er zwangsläufig auf »seine« Heilige aufmerksam geworden, von der zudem noch eine Statue in seiner heimischen Kirche stehe. Bereits im Jahr 2006 fertigte er eine erste Illustration an, die sich mit Odilie beschäftigte. 2011 begann er mit der intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit deren Person, mit ihrer Legende und der Botschaft »hinter der Legende«. Neue Sichtweisen anregen Was ist es, das die Heiligenrolle der Odilie zugunsten der Nicht- oder Schlechtsehenden übersteigt? Für Pechtold sind dies diverse Aspekte. Dazu zählt das Sehen in seiner spirituellen Bedeutung - durch die Taufe wird Odilie zu einem Menschen, der die Welt sieht. Weiter ist es ihr Weg an die Spitze eines Frauenklosters, das Widersetzen gegen die damaligen gesellschaftlichen Traditionen. Seine Übermalungen sollen das zugrundeliegende Bild nicht zerstören, erklärt Pechtold, sondern neue Sichtweisen ermöglichen, ungewöhnliche provozieren, zum genauen Hinsehen auffordern. Im Prozess des Übermalens würden psychische und seelische Schichten angesprochen, die sonst eher im Verborgenen liegen würden. Ein genaues Ende der Ausstellung ist nicht festgelegt, Pechtold stellt aber in Aussicht, dass seine Übermalungen in St. Jakobus noch mehrere Wochen zu sehen sein werden. Marco Burgemeister Text des Berichtes von Marco Burgemeister:

Künstlerische und spirituelle Illustrationen

Ausstellung: Martin Pechtold aus Miltenberg zeigt in St. Jakobuskirche Übermalungen zum Thema heiligen Odilie

Eine kleine, aber dafür um so interessantere Ausstellung unter dem Titel »Odilie – Übermalungen« präsentiert derzeit der Miltenberger Martin Pechtold in der Pfarrkirche St. Jakobus. Der Künstler hat dazu die Statue der heiligen Odilie, die sich im Gotteshaus im Bereich des Seitenaltars befindet, fotografiert.
Jeweils immer ein Abzug des so entstandenen Bildes diente Pechtold als Grundlage, in ganz unterschiedliche Form seine Übermalungen zu starten. Die Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein, mal mit abstrakten Strukturen, aber auf der anderen Seite auch klaren Formen, versah der Miltenberger die Fotografien der Heiligenstatue mit neuen Schichten. Es ergeben sich Spannungsfelder und Kontraste. In einigen Bildern sind auch Wörter zu lesen wie »Bunt schreit laut« und »Hoffnung«.

Schutzpatronin des Augenlichts

Um Pechtolds Ansätze zu verstehen, hilft sowohl der Hintergrund der Heiligen als auch der ganz persönliche des Kunstschaffenden. Odilie, um 660 im Elsass oder im Burgund geboren (Überlieferungen sind sich uneins) und 720 im Kloster Niedermünster beim Odilienberg als Äbtissin verstorben, ist Schutzpatronin des Elsass und des Augenlichtes.
Ihre Legende basiert überwiegend auf einer im zehnten Jahrhundert entstandenen Biografie: Nach dieser kam Odilie blind zur Welt. Der Vater wollte sie aus diesem Grund töten lassen. Die Mutter rettete ihrer Tochter das Leben, indem sie diese in ein Kloster gab. Im Alter von zwölf Jahren getauft, erlangte Odilie dann das Augenlicht.
Pechtold erklärt, dass er im Jahr 1998 mit großen Problemen an den Augen zu kämpfen hatte. Irgendwann sei er zwangsläufig auf »seine« Heilige aufmerksam geworden, von der zudem noch eine Statue in seiner heimischen Kirche stehe. Bereits im Jahr 2006 fertigte er eine erste Illustration an, die sich mit Odilie beschäftigte. 2011 begann er mit der intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit deren Person, mit ihrer Legende und der Botschaft »hinter der Legende«.

Neue Sichtweisen anregen

Was ist es, das die Heiligenrolle der Odilie zugunsten der Nicht- oder Schlechtsehenden übersteigt? Für Pechtold sind dies diverse Aspekte. Dazu zählt das Sehen in seiner spirituellen Bedeutung – durch die Taufe wird Odilie zu einem Menschen, der die Welt sieht. Weiter ist es ihr Weg an die Spitze eines Frauenklosters, das Widersetzen gegen die damaligen gesellschaftlichen Traditionen.
Seine Übermalungen sollen das zugrundeliegende Bild nicht zerstören, erklärt Pechtold, sondern neue Sichtweisen ermöglichen, ungewöhnliche provozieren, zum genauen Hinsehen auffordern. Im Prozess des Übermalens würden psychische und seelische Schichten angesprochen, die sonst eher im Verborgenen liegen würden.
Ein genaues Ende der Ausstellung ist nicht festgelegt, Pechtold stellt aber in Aussicht, dass seine Übermalungen in St. Jakobus noch mehrere Wochen zu sehen sein werden. Marco Burgemeister

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by: Dokumentator http://mapec.blogsport.de/2017/09/06/odilie-uebermalungen-in-der-zeitung/#comment-2353 Wed, 06 Sep 2017 06:18:56 +0000 http://mapec.blogsport.de/2017/09/06/odilie-uebermalungen-in-der-zeitung/#comment-2353 Text des berichtes von marco Burgemeister: Künstlerische und spirituelle Illustrationen Ausstellung: Martin Pechtold aus Miltenberg zeigt in St. Jakobuskirche Übermalungen zum Thema heiligen Odilie Eine kleine, aber dafür um so interessantere Ausstellung unter dem Titel »Odilie - Übermalungen« präsentiert derzeit der Miltenberger Martin Pechtold in der Pfarrkirche St. Jakobus. Der Künstler hat dazu die Statue der heiligen Odilie, die sich im Gotteshaus im Bereich des Seitenaltars befindet, fotografiert. Jeweils immer ein Abzug des so entstandenen Bildes diente Pechtold als Grundlage, in ganz unterschiedliche Form seine Übermalungen zu starten. Die Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein, mal mit abstrakten Strukturen, aber auf der anderen Seite auch klaren Formen, versah der Miltenberger die Fotografien der Heiligenstatue mit neuen Schichten. Es ergeben sich Spannungsfelder und Kontraste. In einigen Bildern sind auch Wörter zu lesen wie »Bunt schreit laut« und »Hoffnung«. Schutzpatronin des Augenlichts Um Pechtolds Ansätze zu verstehen, hilft sowohl der Hintergrund der Heiligen als auch der ganz persönliche des Kunstschaffenden. Odilie, um 660 im Elsass oder im Burgund geboren (Überlieferungen sind sich uneins) und 720 im Kloster Niedermünster beim Odilienberg als Äbtissin verstorben, ist Schutzpatronin des Elsass und des Augenlichtes. Ihre Legende basiert überwiegend auf einer im zehnten Jahrhundert entstandenen Biografie: Nach dieser kam Odilie blind zur Welt. Der Vater wollte sie aus diesem Grund töten lassen. Die Mutter rettete ihrer Tochter das Leben, indem sie diese in ein Kloster gab. Im Alter von zwölf Jahren getauft, erlangte Odilie dann das Augenlicht. Pechtold erklärt, dass er im Jahr 1998 mit großen Problemen an den Augen zu kämpfen hatte. Irgendwann sei er zwangsläufig auf »seine« Heilige aufmerksam geworden, von der zudem noch eine Statue in seiner heimischen Kirche stehe. Bereits im Jahr 2006 fertigte er eine erste Illustration an, die sich mit Odilie beschäftigte. 2011 begann er mit der intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit deren Person, mit ihrer Legende und der Botschaft »hinter der Legende«. Neue Sichtweisen anregen Was ist es, das die Heiligenrolle der Odilie zugunsten der Nicht- oder Schlechtsehenden übersteigt? Für Pechtold sind dies diverse Aspekte. Dazu zählt das Sehen in seiner spirituellen Bedeutung - durch die Taufe wird Odilie zu einem Menschen, der die Welt sieht. Weiter ist es ihr Weg an die Spitze eines Frauenklosters, das Widersetzen gegen die damaligen gesellschaftlichen Traditionen. Seine Übermalungen sollen das zugrundeliegende Bild nicht zerstören, erklärt Pechtold, sondern neue Sichtweisen ermöglichen, ungewöhnliche provozieren, zum genauen Hinsehen auffordern. Im Prozess des Übermalens würden psychische und seelische Schichten angesprochen, die sonst eher im Verborgenen liegen würden. Ein genaues Ende der Ausstellung ist nicht festgelegt, Pechtold stellt aber in Aussicht, dass seine Übermalungen in St. Jakobus noch mehrere Wochen zu sehen sein werden. Marco Burgemeister Text des berichtes von marco Burgemeister:

Künstlerische und spirituelle Illustrationen

Ausstellung: Martin Pechtold aus Miltenberg zeigt in St. Jakobuskirche Übermalungen zum Thema heiligen Odilie

Eine kleine, aber dafür um so interessantere Ausstellung unter dem Titel »Odilie – Übermalungen« präsentiert derzeit der Miltenberger Martin Pechtold in der Pfarrkirche St. Jakobus. Der Künstler hat dazu die Statue der heiligen Odilie, die sich im Gotteshaus im Bereich des Seitenaltars befindet, fotografiert.
Jeweils immer ein Abzug des so entstandenen Bildes diente Pechtold als Grundlage, in ganz unterschiedliche Form seine Übermalungen zu starten. Die Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein, mal mit abstrakten Strukturen, aber auf der anderen Seite auch klaren Formen, versah der Miltenberger die Fotografien der Heiligenstatue mit neuen Schichten. Es ergeben sich Spannungsfelder und Kontraste. In einigen Bildern sind auch Wörter zu lesen wie »Bunt schreit laut« und »Hoffnung«.

Schutzpatronin des Augenlichts

Um Pechtolds Ansätze zu verstehen, hilft sowohl der Hintergrund der Heiligen als auch der ganz persönliche des Kunstschaffenden. Odilie, um 660 im Elsass oder im Burgund geboren (Überlieferungen sind sich uneins) und 720 im Kloster Niedermünster beim Odilienberg als Äbtissin verstorben, ist Schutzpatronin des Elsass und des Augenlichtes.
Ihre Legende basiert überwiegend auf einer im zehnten Jahrhundert entstandenen Biografie: Nach dieser kam Odilie blind zur Welt. Der Vater wollte sie aus diesem Grund töten lassen. Die Mutter rettete ihrer Tochter das Leben, indem sie diese in ein Kloster gab. Im Alter von zwölf Jahren getauft, erlangte Odilie dann das Augenlicht.
Pechtold erklärt, dass er im Jahr 1998 mit großen Problemen an den Augen zu kämpfen hatte. Irgendwann sei er zwangsläufig auf »seine« Heilige aufmerksam geworden, von der zudem noch eine Statue in seiner heimischen Kirche stehe. Bereits im Jahr 2006 fertigte er eine erste Illustration an, die sich mit Odilie beschäftigte. 2011 begann er mit der intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit deren Person, mit ihrer Legende und der Botschaft »hinter der Legende«.

Neue Sichtweisen anregen

Was ist es, das die Heiligenrolle der Odilie zugunsten der Nicht- oder Schlechtsehenden übersteigt? Für Pechtold sind dies diverse Aspekte. Dazu zählt das Sehen in seiner spirituellen Bedeutung – durch die Taufe wird Odilie zu einem Menschen, der die Welt sieht. Weiter ist es ihr Weg an die Spitze eines Frauenklosters, das Widersetzen gegen die damaligen gesellschaftlichen Traditionen.
Seine Übermalungen sollen das zugrundeliegende Bild nicht zerstören, erklärt Pechtold, sondern neue Sichtweisen ermöglichen, ungewöhnliche provozieren, zum genauen Hinsehen auffordern. Im Prozess des Übermalens würden psychische und seelische Schichten angesprochen, die sonst eher im Verborgenen liegen würden.
Ein genaues Ende der Ausstellung ist nicht festgelegt, Pechtold stellt aber in Aussicht, dass seine Übermalungen in St. Jakobus noch mehrere Wochen zu sehen sein werden. Marco Burgemeister

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by: Jutta Winterheld http://mapec.blogsport.de/2017/08/15/odilie-uebermalungen/#comment-2352 Tue, 29 Aug 2017 16:02:03 +0000 http://mapec.blogsport.de/2017/08/15/odilie-uebermalungen/#comment-2352 Hallo Mapec, ein äußerst berührender Text - und auf die Begegnung mit den Originalen in der PK-Vitrine freue ich mich sehr! Liebe Grüße Jutta Hallo Mapec,
ein äußerst berührender Text – und auf die Begegnung mit den Originalen in der PK-Vitrine freue ich mich sehr!
Liebe Grüße
Jutta

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by: Mapec http://mapec.blogsport.de/2017/08/14/ueber-faschisten/#comment-2351 Tue, 22 Aug 2017 08:32:44 +0000 http://mapec.blogsport.de/2017/08/14/ueber-faschisten/#comment-2351 Nur, lieber Hans, geht es hier nicht um ein Ranking. Es geht um einen konkreten Vergleich, ausgelöst durch die unsägliche Berichterstattung über G20 in Hamburg. Und: Es ist ein Prosagedicht, keine Analyse. Das darf, ja, das muss wohl verkürzt sein in dem Sinne, dass es nur einen Gedanken bearbeitet. Die Dialektik der Gewalt gegen Sachen ... nun ja, die wurde andernorts erörtert. Nur soviel: "Absolute Werte" gibt es hier nicht. Die Entscheidung, ob etwas gerechtfertigt ist, kann immer nur von der eigenen Wertsetzung aus erfolgen. Ohne Standpunkt gibt es keine Möglichkeit der Bewertung und der Entscheidung. Selbst die Gewalt gegen Menschen kann dann vertretbar, ja sogar nötig sein. So wäre heute ein Held, wer damals Hitler erschossen hätte. Das sagt aber noch nix aus über den Blödsinn, Kleinwagen abzufackeln, zugegeben. Es sagt nur etwas darüber aus, dass es keine ewigen Werte gibt. Und kein Rankíng. Nur, lieber Hans, geht es hier nicht um ein Ranking. Es geht um einen konkreten Vergleich, ausgelöst durch die unsägliche Berichterstattung über G20 in Hamburg. Und: Es ist ein Prosagedicht, keine Analyse. Das darf, ja, das muss wohl verkürzt sein in dem Sinne, dass es nur einen Gedanken bearbeitet.
Die Dialektik der Gewalt gegen Sachen … nun ja, die wurde andernorts erörtert. Nur soviel: „Absolute Werte“ gibt es hier nicht. Die Entscheidung, ob etwas gerechtfertigt ist, kann immer nur von der eigenen Wertsetzung aus erfolgen. Ohne Standpunkt gibt es keine Möglichkeit der Bewertung und der Entscheidung. Selbst die Gewalt gegen Menschen kann dann vertretbar, ja sogar nötig sein. So wäre heute ein Held, wer damals Hitler erschossen hätte. Das sagt aber noch nix aus über den Blödsinn, Kleinwagen abzufackeln, zugegeben. Es sagt nur etwas darüber aus, dass es keine ewigen Werte gibt. Und kein Rankíng.

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by: Hans PAMPE http://mapec.blogsport.de/2017/08/14/ueber-faschisten/#comment-2350 Mon, 21 Aug 2017 18:00:21 +0000 http://mapec.blogsport.de/2017/08/14/ueber-faschisten/#comment-2350 Ich hab's gemerkt: Was für deprimierende Aussichten: Ich hab’s gemerkt: Was für deprimierende Aussichten:

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by: Hans PAMPE http://mapec.blogsport.de/2017/08/14/ueber-faschisten/#comment-2349 Mon, 21 Aug 2017 17:58:04 +0000 http://mapec.blogsport.de/2017/08/14/ueber-faschisten/#comment-2349 Was für eine deprimierendes Aussichten: Glimmt das linke Leuchtfeuer nur noch im Vergleich mit abscheulich anderem? Nur noch in relativen "Ich-bin-besser-als-Du" und "Der-ist-schlimmer-als-ich"-Maßstäben? Existiert da noch irgendwo Substanz oder reicht es bereits, nicht das größte aller Übel zu sein? Gibt es keine absoluten Werte, an die man das Abfackeln von Autos und Plündern von Geschäften messen kann? Relativierungen haben aber so etwas verführerisches an sich - wie Benedikt XIV. ja immer wieder kritisierte. In einem eindimensionalen Ranking der Bosheiten würde ja mathematisch exakt nur eine Person die schlimmste der schlimmsten sein - und alle anderen acht Milliarden könnten mit dem Verweis auf andere erleichtert aufatmen. Was für eine deprimierendes Aussichten:

Glimmt das linke Leuchtfeuer nur noch im Vergleich mit abscheulich anderem? Nur noch in relativen „Ich-bin-besser-als-Du“ und „Der-ist-schlimmer-als-ich“-Maßstäben? Existiert da noch irgendwo Substanz oder reicht es bereits, nicht das größte aller Übel zu sein? Gibt es keine absoluten Werte, an die man das Abfackeln von Autos und Plündern von Geschäften messen kann?

Relativierungen haben aber so etwas verführerisches an sich – wie Benedikt XIV. ja immer wieder kritisierte.

In einem eindimensionalen Ranking der Bosheiten würde ja mathematisch exakt nur eine Person die schlimmste der schlimmsten sein – und alle anderen acht Milliarden könnten mit dem Verweis auf andere erleichtert aufatmen.

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by: Christen für Gott statt Geld http://mapec.blogsport.de/2017/08/02/distanzierung/#comment-2348 Wed, 02 Aug 2017 12:23:55 +0000 http://mapec.blogsport.de/2017/08/02/distanzierung/#comment-2348 Kirche+Leben - bitte mehr davon! https://www.kirche-und-leben.de/artikel/mit-80000-gegen-g20-ein-christ-erzaehlt/ Kirche+Leben – bitte mehr davon!

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/mit-80000-gegen-g20-ein-christ-erzaehlt/

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by: Bote vom Untermain, 31.07.17 http://mapec.blogsport.de/2017/08/01/verletzlichkeit-und-aufstehen/#comment-2347 Tue, 01 Aug 2017 10:21:31 +0000 http://mapec.blogsport.de/2017/08/01/verletzlichkeit-und-aufstehen/#comment-2347 DOKUMENT Text der Berichterstattung in der Zeitung "Bote vom Untermain" Mensch zwischen Ketten und Ausbruch Ausstellung im Museum Burg Miltenberg Bis 1. No­vem­ber gibt es ei­nen Grund mehr, ei­nen Be­such der Kreis­stadt mit ei­nem Auf­s­tieg zur Mil­den­burg zu krö­nen. Im Dach­ge­schoss prä­sen­tiert Mu­se­ums­lei­ter Her­mann Neu­bert die Aus­stel­lung mit Wer­ken des weit über Deut­sch­land hin­aus be­kann­ten Chemnit­zer Künst­lers Mi­cha­el Morg­ner. In der lan­gen Rei­he von Prä­sen­ta­tio­nen, die deut­sch­land­weit zu Morg­ners 75. Ge­burts­tag lau­fen, kann sie sich se­hen las­sen. Gezeigt werden großformatige Zeichnungen auf Japanpapier und Prägedrucke, die in vielen Perspektiven Morgners zentrales Thema, den Menschen als Verwundeten, Todgeweihten, aber auch als Aufstehenden und Kämpfer, thematisieren. Vor allem aber die Skulpturen mit der unverwechselbaren Handschrift des Künstlers prägen das Bild im Obergeschoss des Museums. Ersatz für Cranach Im Zentrum des großen Raums: das eindrucksvolle Modell des Kemberger Altars mit dem Schriftzug »Ecce Homo«, mit dem Morgner den Wettbewerb für »Ersatz« des großen Cranach-Altars gewann, der durch ein Feuer zerstört wurde. Wie ein roter Faden zieht sich das Motiv des »Schreitenden« in Bronzeskulpturen und Zeichnungen durch die Ausstellung. Polarisierendes »Harkenkreuz« Zum »Star« könnte das »Harkenkreuz« avancieren. Es ist ein großes Kreuz aus Bronze, das der langjährige Kulturreferent der Diözese Würzburg, Jürgen Lenssen, 2005 auf seiner Bahnfahrt von Chemnitz nach Würzburg mit sich führte und dabei erleben konnte, welche Reaktionen moderne religiöse Kunst hervorrufen kann. Lenssen eröffnete am Donnerstagabend die Ausstellung im Rittersaal mit einer ausführlichen Einführung. Auch Museumsleiter Hermann Neubert war sichtlich beeindruckt von der Persönlichkeit Michael Morgner. Mit Parallelen zu Eugen Ruges großem Roman »In Zeiten des abnehmenden Lichts« ging er auf die Biografie des Künstlers in der DDR ein und hob hervor, dass er immer wieder existenzielle Fragen in seiner Kunst aufwerfe. Weit weg von Marktgesetzen Das vertiefte Lenssen, der Morgner 1991 kennenlernte. Er würdigte, dass der Künstler »immer weit weg von Marktgesetzen« gewesen und sich immer treu geblieben sei. Als zentrale Themen arbeitete Lenssen den Menschen in seiner Spannung zwischen Eingekettetsein und Ausbrechen heraus. An den vielschichtigen Arbeiten zeigte er, dass man Parallelen zu der »Haut des Gemarterten« ziehen könne. Religiöse Kunst im engen, ideologischen Sinn sei das nicht, aber man dürfe durchaus die Frage stellen: »Ist Kunst nicht immer religiös?« Stilvoll am Tafelklavier Über die Vernissage am Donnerstag freute sich der Künstler genau so wie über die Präsentation seiner Werke. Sylvia Ackermann gestaltete mit feinfühlig interpretierten kleinen Werken Haydns, der Bachsöhne Friedemann und Carl Friedrich Emanuel auf dem Tafelklavier die Eröffnung so stilvoll und brillant, dass sich so mancher Besucher etwas mehr Musik und etwas weniger Worte gewünscht hätte. bDie Ausstellung im Museum Burg Miltenberg ist bis 1. November dienstags bis freitags von 13 bis 17.30 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17.30 Uhr zu sehen. HEINZ LINDUSCHKA Das könnte Sie auch in DOKUMENT
Text der Berichterstattung in der Zeitung „Bote vom Untermain“

Mensch zwischen Ketten und Ausbruch

Ausstellung im Museum Burg Miltenberg

Bis 1. No­vem­ber gibt es ei­nen Grund mehr, ei­nen Be­such der Kreis­stadt mit ei­nem Auf­s­tieg zur Mil­den­burg zu krö­nen. Im Dach­ge­schoss prä­sen­tiert Mu­se­ums­lei­ter Her­mann Neu­bert die Aus­stel­lung mit Wer­ken des weit über Deut­sch­land hin­aus be­kann­ten Chemnit­zer Künst­lers Mi­cha­el Morg­ner. In der lan­gen Rei­he von Prä­sen­ta­tio­nen, die deut­sch­land­weit zu Morg­ners 75. Ge­burts­tag lau­fen, kann sie sich se­hen las­sen.

Gezeigt werden großformatige Zeichnungen auf Japanpapier und Prägedrucke, die in vielen Perspektiven Morgners zentrales Thema, den Menschen als Verwundeten, Todgeweihten, aber auch als Aufstehenden und Kämpfer, thematisieren. Vor allem aber die Skulpturen mit der unverwechselbaren Handschrift des Künstlers prägen das Bild im Obergeschoss des Museums.
Ersatz für Cranach
Im Zentrum des großen Raums: das eindrucksvolle Modell des Kemberger Altars mit dem Schriftzug »Ecce Homo«, mit dem Morgner den Wettbewerb für »Ersatz« des großen Cranach-Altars gewann, der durch ein Feuer zerstört wurde. Wie ein roter Faden zieht sich das Motiv des »Schreitenden« in Bronzeskulpturen und Zeichnungen durch die Ausstellung.
Polarisierendes »Harkenkreuz«
Zum »Star« könnte das »Harkenkreuz« avancieren. Es ist ein großes Kreuz aus Bronze, das der langjährige Kulturreferent der Diözese Würzburg, Jürgen Lenssen, 2005 auf seiner Bahnfahrt von Chemnitz nach Würzburg mit sich führte und dabei erleben konnte, welche Reaktionen moderne religiöse Kunst hervorrufen kann.
Lenssen eröffnete am Donnerstagabend die Ausstellung im Rittersaal mit einer ausführlichen Einführung. Auch Museumsleiter Hermann Neubert war sichtlich beeindruckt von der Persönlichkeit Michael Morgner. Mit Parallelen zu Eugen Ruges großem Roman »In Zeiten des abnehmenden Lichts« ging er auf die Biografie des Künstlers in der DDR ein und hob hervor, dass er immer wieder existenzielle Fragen in seiner Kunst aufwerfe.
Weit weg von Marktgesetzen
Das vertiefte Lenssen, der Morgner 1991 kennenlernte. Er würdigte, dass der Künstler »immer weit weg von Marktgesetzen« gewesen und sich immer treu geblieben sei. Als zentrale Themen arbeitete Lenssen den Menschen in seiner Spannung zwischen Eingekettetsein und Ausbrechen heraus. An den vielschichtigen Arbeiten zeigte er, dass man Parallelen zu der »Haut des Gemarterten« ziehen könne.
Religiöse Kunst im engen, ideologischen Sinn sei das nicht, aber man dürfe durchaus die Frage stellen: »Ist Kunst nicht immer religiös?«
Stilvoll am Tafelklavier
Über die Vernissage am Donnerstag freute sich der Künstler genau so wie über die Präsentation seiner Werke. Sylvia Ackermann gestaltete mit feinfühlig interpretierten kleinen Werken Haydns, der Bachsöhne Friedemann und Carl Friedrich Emanuel auf dem Tafelklavier die Eröffnung so stilvoll und brillant, dass sich so mancher Besucher etwas mehr Musik und etwas weniger Worte gewünscht hätte.

bDie Ausstellung im Museum Burg Miltenberg ist bis 1. November dienstags bis freitags von 13 bis 17.30 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17.30 Uhr zu sehen.
HEINZ LINDUSCHKA
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