Archiv der Kategorie 'KIRSCHEN AUS NACHBARS GARTEN'

Herbst

Heute den Feiertag in seiner Bedeutung genommen und auf den Friedhof gegangen. Geweint.

Und dann Yohazid gehört. Will ich euch nicht vorenthalten.

Feuer am Himmel

Gruß nach Frankfurt/Main – nein, nicht zur Eintracht (Gott bewahre! Ich bin für die Anderen!), sondern zu Yohazid, der mal wieder ein kleines Video mit Musik unterlegt hat. Und zwar so, dass jede Erwartungshaltung enttäuscht wird (bei Feuer am Himmel wären ja wohl – so die gängige Erwartung – wagnerianische Klänge oder Brachialpop von Rammstein nötig). Yohazid, das ist mal wieder sehr gut!

Wagnerianisch:

Brachialpop nach Art von Rammstein (nur vieeeeel besser):

Phallus Germanus


Foto: Screenshot von der Homepage zu Phallus Germanus

Ist schon gut, was da in Sachsen gemacht wurde: „In Leipzig wurden im Rahmen einer Aktion gegen Diskriminierung fünf ehemalige Industrie-Schornsteine zu Säulendiagrammen umgedeutet. Sie verbildlichen die Ergebnisse der Leipziger »Mitte«-Studie 2016 – eine Statistik zu autoritären und rechtsextremen Einstellungen in Deutschland. Die besorgniserregenden Zahlen der Studie zeigen, wie verbreitet menschenfeindliche Weltbilder in der Bundesrepublik tatsächlich sind.“ Und das in Sachsen, wo die Hasskappen der AfD kürzlich bei der Bundestagswahl stärkste Partei wurden.

Schaut mal rein in das Kunst-Projekt Phallus Germanus.

O Käpten! Mein Käpten!

Ich lese gerade u.a. die Gedichtsammlung Grashalme von Walt Whitman in der letzten von ihm durchgesehenen Auflage, selbstverständlich in Deutsch (also in meiner Sprache; Whitman hätte das verstanden), daher nachgedichtet von Hans Reisiger und zudem versehen mit einem Essay von Gustav Landauer.

Bekannt wurde sein Abraham Lincoln zugedachtes Gedicht O Käpten! Mein Käpten! durch den Film Der Club der toten Dichter, in dessen Schlussszene (Video oben) es wieder angedeutet wird.

Whitmann brachte seine Bücher meist im Selbstverlag heraus. Nun denn, soweit bin ich auch schon.

Ansonsten aber ist alles unwichtig

Yohazid ist politisch

Kürzlich waren MALi und ich bei ihm in FFM. In seiner Einzimmerwohnung, die auch seine Kreativzelle ist, und danach im Günthersburgpark sprachen wir über vieles, auch über Politik. Sein letzter musikalischer Beitrag passt da rein, siehe oben. Gemeint ist Yohazid. Und der Termin im September im JUZ Miltenberg (zwei ältere Herren unterhalten die Jugend mit ewigen Weisheiten – oder so) steht noch immer. Mehr dazu später.

Ja, Yohazid ist nicht nur liebenswert, kreativ, intelligent, freundlich – sondern auch politisch. Und das ist auch gut so (nein, schwul ist er nicht).

„Ich flieg nach Dresden und lande nicht“

Mit keinem anderen Satz können deutsche Neonazis und andere Leitkulturextremisten mehr auf die Palme gebracht werden als mit „Ich flieg nach Dresden und lande nicht“! Und dieses Zitat bringt Yohazid in obigem Song (oder wie nennt sich das nun richtig bei einem Stück, das für meine Ohren Rap ist, aber da gibt es sicherlich auch schon wieder einen spezielleren Terminus, oder?).

Festzustellen ist insgesamt, dass er wieder sehr produktiv ist, der Yohazid aus Frankfurt am Main (nicht an der Oder – aber da soll es auch ein oder zwei nette Menschen geben, habe ich mir mal sagen lassen). Schön so. Nur warte ich auch darauf, dass er mal wieder die Klampfe auspackt und am Lagerfeuer einige Lieder … quatsch, das ist ein Scherz … dass er mal wieder Singer-Songwriting macht. Und ich bin informiert, dass eine immense Schar an Fans auch darauf wartet. … Nun, zumindest so drei oder fünf … Also, Yohazid mach mal!

Schonmal vorab: Yohazid mit Mapec im JUZ Miltenberg im September LIVE. Näheres folgt.

Alle seine Freunde nehmen Drogen und sind depressiv

Alle seine Freunde nehmen Drogen und sind depressiv? Nunja, mit den Drogen habe zumindest ich es nicht so … höchstens der Alkohol … nunja.

Yohazid ist derzeit daran gehindert, neue Clips ins Netz zu stellen. Daher hier einer von 2013. Warum gehindert? Nein, die Drogen sind es nicht. Aber sonst … nunja.

Das sei dann hier auch so etwas wie eine Hommage an einen großen Künstler, eben an Johannes Giesemann, genannt Yohazid. Meine besten Wünsche gehen an ihn, dass er alsbald wieder kreativ wirken kann. Denk immer dran, mein Lieber: „Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage!

Yohazid schreibt – oder: Die Offenbarungen des Johannes

Er hat es wieder getan! Er hat mit seiner brutalen Ehrlichkeit mal wieder einige Geschichten aus dem Leben geschrieben, aus seinem Leben, aus dem Leben des Johannes G., genannt Yohazid. Was wir hier bfeststellen müssen: Die Mädels und Jungs in der BDSM-Szene haben es auch nicht leicht! Doch lest selbst.

Berechtigte Frage