Archiv der Kategorie 'BEGEGNUNGEN'

Auf die Freundschaft!

Ende 2017 war ich mit einer kleinen (aber feinen) Gruppe der Initiative 12M26 in der Städel-Ausstellung zu Matisse und Bonnard. Was mich besonders faszinierte: diese Künstlerfreundschaft, die stets neidlos blieb und von großer gegenseitiger Anerkennung getragen war.

Ich werde vorschlagen, dass nach dem ersten Prost des Abends („Auf die Kunst!“) das zweite Prost „auf die Freundschaft!“ gehen soll bei unseren Stammtischen, die zur Erforschung der wahren Kunst dienen – und zu sonst nichts. Oder will da jemand anderes behaupten? Uns gar unterstellen, wir würden nur gepflegt einen heben wollen? Unsinn! Nichts als die Kunst ist unser Begehr … ähem.

Widmung für Norbert Nimmrichter

Wieder einmal kam ein Buch in mein Eigentum. Das ist grundsätzlich nichts Absonderliches. Hier aber gibt es Besonderes. Der Reihe nach:

Im Jahr 2013 half der damalige Hausmeister des Museum.Burg.Miltenberg dem Künstler Thomas Lange (wohl bei der Einrichtung von dessen Einzelausstellung in besagtem Museum). Dafür schenkte der Künstler dem Handwerker einen Bildband mit einer Widmung, die auch den Satz beinhaltet „Niemals ohne Schraubenzieher!“ Die dazugehörende Zeichnung (Kugelschreiber und vermutlich Tee oder Kaffee als Farbe!) zeigt neben einem Gesicht und einem Kreuz (die Ausstellung hieß Via Crucis) auch besagten Schraubendreher.

Leider ist Norbert Nimmrichter, dem ich immer wieder bei oft künstlerischen Anlässen begegnet bin, bereits verstorben, viel zu früh. Aus seinem Nachlass ging dieser von Thomas Lange geschenkte und mit Widmung versehene Bildband durch Norberts Frau an Fred K, der nicht nur Künstler, sondern auch Nachbar der Nimmrichters ist. Dieser aber war der Meinung, dass ein Bildband über Thomas Lange bei mir besser aufgehoben wäre. Ich danke also Frau Nimmrichter sowie Fred K – und selbstverständlich auch Thomas Lange und Norbert für diese nette Geschichte über den Weg eines Buches bis zu mir!

Und an Norbert Nimmrichter seien alle, die ihn kannten, hier nochmal ausdrücklich erinnert.

Das besondere Museum

Gestern im Museum.Burg.Miltenberg mit Donna, Stéphanie und MALi. Zwei Stunden bester Austausch über die moderne Kunst in diesen ganz eigenen Kunsträumen, neue Ideen und Interpretationen zu einigen Bilder sowie die Erkenntnis: Das ist ein besonderes Museum, ein sehr eigenwilliges, ein hervorragend eingerichtetes, eines, das zum Wiederkommen reizt. Ich selbst war bisher 24mal in dieser Saison dort, in den letzten beiden Jahren jeweils rund 40mal. Ich empfehle es ausdrücklich! Also: Noch bis 1. November schnell mal hin, dann erst wieder ab 1. April 2018. Und: Besten Dank an die äußerst angenehmen und kunstinteressierten Begleiterinnen gestern!

Pillon und Zwolicki in Klingenberg

Nach längerer Zeit mal wieder ein Beitrag in der Rubrik Begegnungen. Das heißt aber nicht, dass ich inzwischen nicht auf den Spuren der kunstvollen Begegnungen gewandelt wäre. So war ich mit Martina kürzlich in der Galerie Jesuitenklirche in Aschaffenburg, um die Bilderflut des Johannes Heisig aufzunehmen.

Und nun am gestrigen Sonntag mit MALi in Klingenberg; hier begegneten wir nicht nur den Bildern von Jan Zwolicki im LÖW-Haus (in der Fotocollage die beiden Fotos unten), sondern auch Katrin Pillon und ihren Werken in der Galerie Milchlädchen (Fotos oben), wo sich ein kleines und sehr nettes Gespräch zwischen uns und der Künstlerin entspann.

Die kleine Strecke von Würzburg bis Aschaffenburg bietet immer wieder Möglichkeiten zu guten, ja sogar zu herausragenden Kunstbetrachtungen. Ein gesegneter Landstrich. Zumindest, was die Kunst betrifft.

Museum „mutter“

Auf dem Blog von 12M26 erschien eine Notiz über den Besuch im Museum „mutter“ in Amorbach. Dazu einige nette Fotos.

Ich war dabei und verlinke daher mal den Beitrag.

Verletzlichkeit und Aufstehen

Michael Morgner (in der Fotocollage oben links) ist jener Künstler, der seit letzter Woche im Museum Birg Miltenberg im Rahmen einer Sonderausstellung ausstellt. Erwartbar ist, dass ich nun einige Worte dazu verliere, zumal ich bei der Vernissage (s. die Fotocollage) anwesend war.

Mein erstes Lieblingsbild im Burgmuseum zu Miltenberg war eines von Morgner, betitelt Ecce Homo, eine Betitelung, die er öfter verwendet. Wir sehen das Werk in der zweiten Reihe auf dem linken Bild der Fotocollage neben dem Künstler. Heute kann ich beim besten Willen nicht mehr angeben, was mein Liebslings-Exponat auf der Burg ist, es sind einfach zu viele Werke, die mir ans Herz gewachsen sind, die mir viel bedeuten. In jedem Fall war aber Morgner einer der Künstler, die mir sofort aufgefallen sind. Und das völlig berechtigt.
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Einen Dank an euch

Anfang Juli in Umpfenbach (das muss man nicht kennen) mit MALi beim Sonnenuntergang entstand obiges Foto.

Aber eigentlich ist das nicht der Grund für diese Zeilen. Ich wollte mich mal bedanken. Bei Nina und Daniel, bei MALi und Martina und Christian für den Beistand gestern. Es ist gut, in Krisen hilfreiche Menschen um sich zu haben. Denn „Keine Schuld ist dringender als die, Danke zu sagen“ (Marcus Tullius Cicero, römischer Redner und Schriftsteller). Daher: Danke! Ich hoffe auch weiterhin auf hilfreiche Menschen um mich herum. Und an Dich, Mathias, die Feststellung: Wer solche guten Freunde hat, dem wird es letztlich doch gut ergehen.

Eine Altstadt mit drei Ausstellungen

Pünktlich mit dem Beginn des Juli konnte ich mich mal wieder zu einem ausgedehnten Galerien-Rundgang aufraffen. Zusammen mit MALi waren die drei Ausstellungsöffentlichkeiten in Klingenbergs Altstadt das Ziel. (mehr…)

Mit Dagmar in Würzburg auf der Suche nach der Kunst

Dagmar kenne ich schon seit vielen Jahren. Die Künstlerin und Kunsttherapeutin machte sich nun mit mir ein Wochenende lang auf den Weg (Doppel-Selfie oben links in der Fotocollage), der Kunst in Würzburg näher zu kommen. Samstags ging es nach indischem Essen in den Kulturspeicher zur Vasarely-Ausstellung (oben rechts). Es war fast berauschend, die Exponate des Op-Art-Künstlers einmal im Original zu sehen – und dann in so großer Zahl. (mehr…)

Gertrude Reum, die Kirche, die Freiheit der Kunst und die Transzendenz

Die Künstlerin Gertrude Reum lebte in Buchen und starb 2015. Nun hat sie im Burgmuseum in Miltenberg eine Retrospektive bekommen, die gestern mit einer Vernissage eröffnet wurde.
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