Archiv der Kategorie 'AUS DER WERKSTATT'

Entschleunigt euch!

Entschleunigung ist so ein Wort, das ich eigentlich nicht mag. So gewollt, so postmodern, so ganz in den Gegenwartsdiskurs passend, bei dem es dann doch immer nur um Effektivität und Produktivität, um Anpassung an die Vermarktung geht. Ich verwende das Wort aber dennoch. Weil mir keines einfällt, das so schön in Opposition zur Beschleunigung steht. Und weil es irgendwie lustig klingt: Entschleunigung.
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Bloggen!

16 Tage nix gebloggt! Das geht doch nicht! Soll ich euch nun über den Besuch in der jetzt bereits abgelaufenen und wieder besonders gelungenen Ausstellung Gegenstück im Dom-Museum zu Würzburg berichten, die ich mit Martina besuchte (in der Bildcollage die beiden Fotos oben)? Oder Kerstins leckere und ordentlich große Schwarzwälder Kirschtorte (unten links) bzw. MALis saugute Spaghetti Carbonara (unten rechts) loben? Soll ich berichten, dass die Katze Lingling (Foto Mitte links) weinen kann (was nur wenige Katzen können, sagt die Tierärztin)? Soll ich euch von den erhellenden Begegnungen im Burgmuseum in Miltenberg erzählen?
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Kunst an Ostern

Ostern ist vorbei, der Alltag hat uns wieder. Und es bleibt die Erinnerung an schöne Tage mit MALi und an den (gelungenen?) Versuch, die Erfahrungen und Erkenntnisse der letzten Zeit in elf Zeichnungen/Malereien zu fassen. Ein kleiner Einblick ins Atelier (hier: der Malplatz mit exakt 100 auf 100 cm Fläche) soll die kreative Tätigkeit zwar nicht abbilden, jedoch versinnbildlichen (Papier, Tinte, Aquarell- und Acrylfarben, Zeichenfedern, Pinsel). Gelungen?

Wohlan, frisch ans Werk!

Was wie Genremalerei eines Defregger oder Hasenclever bzw. noch älterer Meistermaler aussieht, ist in Wirklichkeit ein Foto, aufgenommen von Olaf Kollonitsch gestern im Gasthaus „Riesen“ zu Miltenberg. Es zeigt Fred K und Mapec im Gespräch über epochale Themen, vor allem solchen zur Kunst. Und dabei die ewig gültige Feststellung: Wir müssen mehr malen, zeichnen, dichten – eben: Kunst machen. Wohlan, frisch ans Werk, getreue Kunstgesellen!

Mapec beim Vortrag – und Kunst von Yvonne M. Klug

Ein gutes Jahr 2017 …

… wünsche ich aus der mapecschen Werkstatt, die seit gestern umgestaltet und nun noch mehr nach Atelierbedürfnissen eingerichtet ist.
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Frohe Weihnachten!

Zweiter Weihnachtsfeiertag und ich habe hier noch nicht in aller Form „Frohe Weihnachten“ gewünscht! Was hiermit nachgeholt ist.
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Ich bin erfreut!

Im Jahr 1980

Wenn ich in meinen Unterlagen zurückblättere, dann sagen diese mir, dass ich Yvonne Klug seit 1980 kenne (siehe die Fotocollage oben). Zu jener Zeit begann sie wohl auch, sich mit dem Medium Fotografie zu beschäftigen und dieses auszuloten. Später kamen Kalligraphie und Töpferei zu ihren kreativen Ausdrucksmitteln. Inzwischen hatten wir uns aus den Augen verloren, obwohl wir doch einst so schön zusammen herumalbern konnten (Collage oben, linkes Foto). Sie lebt nun in Thüringen. Und dann, vor nicht zu langer Zeit, begegneten wir uns wieder – und Yvonne war wie ich von der Liebe zur bildenden Kunst gepackt. Was sie da macht, das ist beachtlich!

Gestern schreib sie mir via Facebook, sie würde ab 1. April 2017 in der Galerie Milchlädchen in Klingenberg ausstellen. Ob ich den inhaltlichen Teil der Vernissage, sprich: die Ansprache, übernehmen würde? Klar, sehr gerne!

Also, für alle Kunstbegeisterte, der nächste Pflichttermin ist der 1. April in Klingenberg. Näheres folgt zu gegebener Zeit.

Es weihnachtet sehr …

Es ist noch einen Monat bis Weihnachten und seit gestern ist die Weihnachtskarte der Miltenberger Caritas fertig und vom Drucker ausgeliefert. Auch in diesem Jahr wieder mit einem Titelgemälde von Katharina Stich und einem Mapec-Gedicht. Beides wurde exclusiv für diese Karte angefertigt.

Es macht immer wieder Laune, auch einmal so eine Herausforderung anzunehmen: ein Text für einen Personenkreis, der meist nicht nur einer anderen Generation angehört, sondern auch eine völlig andere Texterwartung hat.

Ggf. dazu später mal mehr.

Wie bei Muttern

Heute kein Broterwerb und dafür Ateliertag! Auch für das Essen brauche ich mich nicht zu sorgen. Vorab allerdings noch eine Warnung: Menschen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren, brauchen hier nicht weiter zu lesen. Denn es folgt ein Lob auf das Essen wie bei Muttern. Solches sehen wir oben: Rinderleber mit gedünsteten Apfelringen und Zwiebeln, dazu Salzkartoffeln und Tomaten- sowie Gurkensalat. Wo es so etwas noch gibt? Na, bei Muttern halt! Sie heißt Irmgard und hat mir heute mal wieder die Sorge um meine Ernährung abgenommen. Ihr braucht mir nix zu sagen über die Päckchen, die uns das Elternhaus mit auf den Weg gegeben hat. Aber manchmal ist es einfach nur nahrhaft, das Elternhaus.