Archiv der Kategorie 'AUS DER WERKSTATT'

Dokumente zu Jehuda Bacon


Jehuda Bacon in Jerusalem
Foto: wikipedia

Derzeit beschäftige ich mich – erneut – mir Leben und Werk von Jehuda Bacon. Meine Online-Dokumenten-Sammlung stelle ich hiermit zur Verfügung. Sie wird ausgebaut.

Mein Ziel ist es, eine für mich gültige künstlerische Beschäftigung mit diesem Zeichner zu erreichen, der mich wie kein anderer Künstler beeindruckt und wohl auch beeinflusst hat.

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Kunstpause – Weltmeisterschaft

Kunst hat Ruh´! Es regiert der Spott … äh … Sport. Genauer: Das Treten des Balles. Dazu gab es hier schon öfter mal was zu lesen.

Die Weltmeisterschaft im Fußball der Männer steht also vor der Tür. Wolle ma se reilosse? – Tusch, Täterätä, Tusch …

Am 14. Juni geht es los!

Okay, ich gebe mich geschlagen. Pinsel und Stifte weglegen, Fernseher anmachen, zuschauen. Aber Fußball ist doch nur dann richtig gut, wenn der zuschauende Mensch eine Lieblingsmannschaft hat, oder? Stimmt. Dies muss aber nicht jene sein, deren Nationalitätsbezeichnung mit dem Eintrag im eigenen Personalausweis übereinstimmt. Warum auch? Mein Lieblingsfußballer spielt eh nicht in der deutschen Nationalmannschaft (dafür aber leider bei einem völlig indiskutablen Team in München). Und sein Nationalteam, eigentlich meine Lieblingsmannschaft im internationalen Fußball, ist mal wieder nicht dabei. Na, da kann ich doch ganz frei wählen!

Also wähle ich mal. Und die Wahl fällt auf ein Land, das kein Militär hat, ökologisch höchst fortschrittlich ist, bei dem die Pressefreiheit besser bewertet wird als in Deutschland (!) und das auch sonst ganz nett erscheint: Costa Rica! Die dortige Nationalmannschaft kam bei der letzten WM ins Viertelfinale. Ich hoffe, dass sie auch diesmal lange durchhält.

In diesem Sinne: ¡VIVA EL FÙTBOL!

Bild oben: flickr.com

Deutscher Datenschutz ganz europäisch

Kein Zweifel: Unsere Daten sollten geschützt werden. Aber ob dazu eine Datenschutz-Grundverordnung hilfreich ist oder eher Unsinn produziert? Einiges scheint da noch völlig unausgegoren zu sein.

In jedem Fall habe ich reagiert und folgenden Text eingefügt, der nun bei INFOS & DATENSCHUTZ zu finden ist:

Der Betreiber des Blogs mapec.blogsport.de sammelt keine personenbezogenen Daten in Listen, Speichermedien etc. Daher fällt auch keine Speicherung oder Weiterverarbeitung solcher Daten an. Sofern Namen oder andere Angaben im Rahmen dieses Blogs Erwähnung finden, geschieht dies nur, um die Funktion dieses Blogs zu ermöglichen (z.B. bei einer Berichterstattung über Kunst die Erwähnung von Künstlernamen). Fotos von Personen werden nur mit ausdrücklicher Einwilligung der erkennbar gezeigten Personen veröffentlicht.
Der Anbieter Blogsport hat seinerseits die nötigen Angaben in einer Datenschutzerklärung niedergelegt: http://blogsport.de/datenschutz/

Ich hoffe, das ist jetzt wirklich ausreichend. Denn wer Datenmengen finden will, der darf nicht bei mir suchen, sondern bei Polizei, Facebook, BND, Twitter, Verfassungsschutz, Instagram, den Geheimdiensten diverser Länder, privaten Spitzeln der Industrie, Flickr, Youtube …

Zwischen allen Stühlen

Beim Hinweis auf Facebook zur Verlinkung meines letzten Beitrags habe ich Folgendes angefügt:

Ja, ich mute einigen von Euch mal wieder was zu: ein Lob auf einen Kirchenmann. Aber so bin ich nunmal: sitzend zwischen allen Stühlen. Den herkömmlichen Christinnen und Christen zu links, den Linken zu christlich, den Parteivertretern zu unparteilich, den Parteilosen zu parteiergreifend, den ewigen Zauderern zu forsch und den neoliberal-nassforschen Hasardeuren zu nachdenklich. Aber da – zwischen den Stühlen – kann man auch nicht von einem Stuhl runterfallen. Auch was wert.

Solidarität mit Franziskus!

Tatsächlich bin ich kein großer Freund von Online-Petitionen und dergleichen. Das ist recht unverbindlich, täuscht mehr vor, als es wirklich an Substanz hat, ist zu offensichtlicher Ersatz für wirkliches Engagement und wird daher kaum ernst genommen. Allerdings wusste ich bisher auch nicht so recht, wie ich meine Solidarität für den Kurs von Papst Franziskus ausdrücken und seinen reaktionären Gegnern eine einschenken könnte. Da kam mir dieser Online-Brief gerade recht, den ich heute als fünfundsechzigtausendsiebenhundertsiebenundfünfzigste Person unterzeichnete: (mehr…)

Zum Jahresende

Das Jahr neigt sich. Und zwar dem Ende entgegen. Die letzten Kunstgenüsse des Jahres: Kollwitz-Ausstellung im Kulturspeicher Würzburg (Bild oben), Museum am Dom ebendort (mit Krippenausstellung) und Kunst im Kloster Himmelspforten (Bild unten). (mehr…)

ODILIE – Ausstellung beendet

Die Ausstellung ODILIE – ÜBERMALUNGEN ist nun nach fast vier Monaten zu Ende gegangen.

85 Personen nahmen den ausgelegten Flyer zur Ausstellung mit, zumindest einige hundert Menschen haben sie gesehen.

Anspruchsvolle Lyrik, frische Songs

Anspruchsvolle Lyrik, frische Songs – unter diesem Titel erschien am 26.09.2017 die Besprechung von Marco Burgemeister zu Lesung und Konzert von Mapec & Yohazid. Zitate daraus:
Tex­te aus ei­ge­ner Fe­der, von nach­denk­lich über iro­nisch bis hu­mor­voll, da­zu in­di­vi­du­el­le Mu­sik mit tol­len, weil nicht all­täg­li­chen An­sät­zen: Die Künst­ler Yo­ha­zid (Frank­furt) und Ma­pec (Mar­tin Pech­told, Mil­ten­berg) ha­ben dem Pu­b­li­kum im Ju­gend­club Thir­te­en am Frei­ta­g­a­bend ei­ne kur­z­wei­li­ge Mi­schung aus Kon­zert und Le­sung be­schert.
Die erste Hälfte des Abends bestand aus Lyrik. Beide lasen abwechselnd Werke aus ihrem reichhaltigen Repertoire. Mapec verstand es, durch gekonnte Betonungen, Gestik und mit passenden Requisiten auf dem Tisch die Anwesenden in seinen Bann zu ziehen.
So entpuppten sich „Anflehung des Geistes des Wassers“ aus dem esoterischen Bereich oder „Veränderung“ als wohl durchdachte Beobachtungen, Feststellungen oder geschickt ausformulierte Überlegungen. Es war eine Freude, Pechtolds Vorträgen zu lauschen. …
Die geforderte Zugabe Yohazids beschloss einen gleichermaßen unterhaltsamen wie künstlerisch hochwertigen Abend.

Mapec und Yohazid – Ankündigung in der Presse

Main-Echo/Bote vom Untermain, 20.09.17

Text:

Ein Abend mit Lesung und Konzert
Mapec und Yohazid im Jugendzentrum Thirteen

Un­ter dem Ti­tel »Yo­ha­zid feat. Ma­pec« ist am Frei­tag, 22. Sep­tem­ber, erst­mals im Ju­gend­zen­trum Thir­te­en in Mil­ten­berg (Main­stra­ße 13) ei­ne Le­sung mit an­sch­lie­ßen­dem Kon­zert zu er­le­ben. Ma­pec und Yo­ha­zid tei­len sich dort ab 19 Uhr die Büh­ne. Or­ga­ni­sa­to­rin ist Ca­ri­tas-Mit­ar­bei­te­rin Co­rin­na Fuchs, zu­stän­dig für den Be­trieb des Ju­gend­zen­trums. Der Ein­tritt ist frei.
Hinter dem Pseudonym Yohazid verbirgt sich der in Frankfurt lebende Johannes Giesemann. Er spielte in verschiedenen Hardcorebands Bass, Drumms und Gitarre und wirkt heute noch beim Hardcore-Schlager-Duo Schnulz mit. Parallel begann der vielseitige Künstler, Songs im Bereich Songs, Metal, Hardcore, Noise und Exeperimental alleine mit seiner Gitarre zu spielen, sowie vermehrt Texte zu schreiben. Sein Pseudonym »Yohazid« entstand, als ein geistig behinderter zehnjähriger Junge marokkanischer Herkunft am Arbeitsplatz von Giesemann, der Heilerziehungspfleger ist, versuchte, den Namen »Johannes« richtig auszusprechen.

Raum für Zufälle

Den Literaten Mapec kennt Yohazid seit 2001. Die beiden sind mehrfach zusammen aufgetreten und haben gemeinsam an CD-Projekten gearbeitet. Mapec schreibt seit seinem 13. Lebensjahr Texte, meist Lyrik und Kurzprosa, spielte aber früher auch Kabarett und ist heute zudem als bildender Künstler tätig.
Die gemeinsame Lesung verspricht laut veranstaltendem Caritasverband wieder eine Spannbreite an Texten, die von der Beschreibung gewöhnlicher und skurriler Begebenheiten bis hin zur Beschäftigung mit realen Problemen und Grausamkeiten reichen können. Wie bei Yohazid und Mapec üblich, wird das Programm vorher nicht gemeinsam geprobt, sondern nur oberflächlich abgesprochen, so dass dem Zufall und der Spontaneität Raum gelassen wird.

Medien-Info zu Lesung und Konzert mit Mapec & Yohazid

Lesung und Konzert im Jugendzentrum Miltenberg
Caritas-Mitarbeiten Corinna Fuchs: Immer mal Neues wagen

Eine Lesung mit anschließendem Konzert – diese interessante Variante gab es im Miltenberger Jugendzentrum, das durch den Caritasverband im Auftrag der Stadt geleitet wird, bisher noch nicht. „Yohazid feat. Mapec“ heißt es nun, wenn dieses Unterfangen erstmals in Angriff genommen wird. Caritas-Mitarbeiterin Corinna Fuchs, zuständig für den Betrieb des Jugendzentrums, versucht auch hier, neue Wege zu gehen, um ein abwechslungsreiches Programm gestalten zu können.
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