Archiv der Kategorie 'AUS DER WERKSTATT'

Anspruchsvolle Lyrik, frische Songs

Anspruchsvolle Lyrik, frische Songs – unter diesem Titel erschien am 26.09.2017 die Besprechung von Marco Burgemeister zu Lesung und Konzert von Mapec & Yohazid. Zitate daraus:
Tex­te aus ei­ge­ner Fe­der, von nach­denk­lich über iro­nisch bis hu­mor­voll, da­zu in­di­vi­du­el­le Mu­sik mit tol­len, weil nicht all­täg­li­chen An­sät­zen: Die Künst­ler Yo­ha­zid (Frank­furt) und Ma­pec (Mar­tin Pech­told, Mil­ten­berg) ha­ben dem Pu­b­li­kum im Ju­gend­club Thir­te­en am Frei­ta­g­a­bend ei­ne kur­z­wei­li­ge Mi­schung aus Kon­zert und Le­sung be­schert.
Die erste Hälfte des Abends bestand aus Lyrik. Beide lasen abwechselnd Werke aus ihrem reichhaltigen Repertoire. Mapec verstand es, durch gekonnte Betonungen, Gestik und mit passenden Requisiten auf dem Tisch die Anwesenden in seinen Bann zu ziehen.
So entpuppten sich „Anflehung des Geistes des Wassers“ aus dem esoterischen Bereich oder „Veränderung“ als wohl durchdachte Beobachtungen, Feststellungen oder geschickt ausformulierte Überlegungen. Es war eine Freude, Pechtolds Vorträgen zu lauschen. …
Die geforderte Zugabe Yohazids beschloss einen gleichermaßen unterhaltsamen wie künstlerisch hochwertigen Abend.

Mapec und Yohazid – Ankündigung in der Presse

Main-Echo/Bote vom Untermain, 20.09.17

Text:

Ein Abend mit Lesung und Konzert
Mapec und Yohazid im Jugendzentrum Thirteen

Un­ter dem Ti­tel »Yo­ha­zid feat. Ma­pec« ist am Frei­tag, 22. Sep­tem­ber, erst­mals im Ju­gend­zen­trum Thir­te­en in Mil­ten­berg (Main­stra­ße 13) ei­ne Le­sung mit an­sch­lie­ßen­dem Kon­zert zu er­le­ben. Ma­pec und Yo­ha­zid tei­len sich dort ab 19 Uhr die Büh­ne. Or­ga­ni­sa­to­rin ist Ca­ri­tas-Mit­ar­bei­te­rin Co­rin­na Fuchs, zu­stän­dig für den Be­trieb des Ju­gend­zen­trums. Der Ein­tritt ist frei.
Hinter dem Pseudonym Yohazid verbirgt sich der in Frankfurt lebende Johannes Giesemann. Er spielte in verschiedenen Hardcorebands Bass, Drumms und Gitarre und wirkt heute noch beim Hardcore-Schlager-Duo Schnulz mit. Parallel begann der vielseitige Künstler, Songs im Bereich Songs, Metal, Hardcore, Noise und Exeperimental alleine mit seiner Gitarre zu spielen, sowie vermehrt Texte zu schreiben. Sein Pseudonym »Yohazid« entstand, als ein geistig behinderter zehnjähriger Junge marokkanischer Herkunft am Arbeitsplatz von Giesemann, der Heilerziehungspfleger ist, versuchte, den Namen »Johannes« richtig auszusprechen.

Raum für Zufälle

Den Literaten Mapec kennt Yohazid seit 2001. Die beiden sind mehrfach zusammen aufgetreten und haben gemeinsam an CD-Projekten gearbeitet. Mapec schreibt seit seinem 13. Lebensjahr Texte, meist Lyrik und Kurzprosa, spielte aber früher auch Kabarett und ist heute zudem als bildender Künstler tätig.
Die gemeinsame Lesung verspricht laut veranstaltendem Caritasverband wieder eine Spannbreite an Texten, die von der Beschreibung gewöhnlicher und skurriler Begebenheiten bis hin zur Beschäftigung mit realen Problemen und Grausamkeiten reichen können. Wie bei Yohazid und Mapec üblich, wird das Programm vorher nicht gemeinsam geprobt, sondern nur oberflächlich abgesprochen, so dass dem Zufall und der Spontaneität Raum gelassen wird.

Medien-Info zu Lesung und Konzert mit Mapec & Yohazid

Lesung und Konzert im Jugendzentrum Miltenberg
Caritas-Mitarbeiten Corinna Fuchs: Immer mal Neues wagen

Eine Lesung mit anschließendem Konzert – diese interessante Variante gab es im Miltenberger Jugendzentrum, das durch den Caritasverband im Auftrag der Stadt geleitet wird, bisher noch nicht. „Yohazid feat. Mapec“ heißt es nun, wenn dieses Unterfangen erstmals in Angriff genommen wird. Caritas-Mitarbeiterin Corinna Fuchs, zuständig für den Betrieb des Jugendzentrums, versucht auch hier, neue Wege zu gehen, um ein abwechslungsreiches Programm gestalten zu können.
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ODILIE – ÜBERMALUNGEN in der Zeitung

Heute in Bote vom Untermian (Miltenberg) und Main-Echo (Obernburg) ein bericht über meine Odilien-Übermalungen in St. Jakobus d.Ä. in Miltenberg. Danke an Marco Burgemeister für den ausführlichen und guten bericht.

Odilie Übermalungen – Vitrine ist gestaltet

Seit 25. August ist die Vitrine in St. Jakobus, Miltenberg gestaltet. Mehr dazu hier.

Kleine Diskussion

Weil der Beitrag schon ein paar Tage her ist, sei auf die kleine Diskussion hingewiesen, die sich auf das Gedicht „Über Faschisten“ entwickelte.

Politik? Ja …

Politik – das ist doch sowas Klebriges und Unschönes. Wer will denn damit zu tun haben? Ich nicht. Doch dann kommt es immer wieder anders. Auf der Suche nach der Schönheit des Spirituellen, nach der Kraft des Kreativen, nach der Hilfe des Humors oder nach der Lust an der Liebe komme ich doch nicht an dem vorbei, was uns das Leben so beklommen macht, so unfertig und verwundet, so falsch und oberfalsch: Politik und Ökonomie.

Und so vertreibe ich mir die Zeit – nein: so ringe ich mir die Worte ab, um diesen ganzen Scheiß zu beschreiben, der meiner Seele, meiner Psyche, meinen Leib und meinem Verstand angetan wird. Es entstanden dabei in jüngster Zeit zwei Gedichte über die Vorkommnisse in Hamburg, besser: über die Diskussion der Vorkommnisse in Hamburg. Eine Diskussion, die viel über Interessen sagt, über Neid und über reaktionären Untertanengeist (Sigmund Freud hätte sich in seiner Idee von den deutschen Sekundärtugenden mal wieder bestätigt gefühlt!).

Zu finden sind meine bescheidenden Versuche, das ganz unbescheiden Ekelhafte zu beschreiben HIER und HIER.

Politik? Ja, irgendwie … Aber bitte: Ich kann nix dafür, ich habe das nur vorgefunden, nicht gemacht!

Entschleunigt euch!

Entschleunigung ist so ein Wort, das ich eigentlich nicht mag. So gewollt, so postmodern, so ganz in den Gegenwartsdiskurs passend, bei dem es dann doch immer nur um Effektivität und Produktivität, um Anpassung an die Vermarktung geht. Ich verwende das Wort aber dennoch. Weil mir keines einfällt, das so schön in Opposition zur Beschleunigung steht. Und weil es irgendwie lustig klingt: Entschleunigung.
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Bloggen!

16 Tage nix gebloggt! Das geht doch nicht! Soll ich euch nun über den Besuch in der jetzt bereits abgelaufenen und wieder besonders gelungenen Ausstellung Gegenstück im Dom-Museum zu Würzburg berichten, die ich mit Martina besuchte (in der Bildcollage die beiden Fotos oben)? Oder Kerstins leckere und ordentlich große Schwarzwälder Kirschtorte (unten links) bzw. MALis saugute Spaghetti Carbonara (unten rechts) loben? Soll ich berichten, dass die Katze Lingling (Foto Mitte links) weinen kann (was nur wenige Katzen können, sagt die Tierärztin)? Soll ich euch von den erhellenden Begegnungen im Burgmuseum in Miltenberg erzählen?
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Kunst an Ostern

Ostern ist vorbei, der Alltag hat uns wieder. Und es bleibt die Erinnerung an schöne Tage mit MALi und an den (gelungenen?) Versuch, die Erfahrungen und Erkenntnisse der letzten Zeit in elf Zeichnungen/Malereien zu fassen. Ein kleiner Einblick ins Atelier (hier: der Malplatz mit exakt 100 auf 100 cm Fläche) soll die kreative Tätigkeit zwar nicht abbilden, jedoch versinnbildlichen (Papier, Tinte, Aquarell- und Acrylfarben, Zeichenfedern, Pinsel). Gelungen?