Archiv der Kategorie 'AUS DER WERKSTATT'

Zwischen allen Stühlen

Beim Hinweis auf Facebook zur Verlinkung meines letzten Beitrags habe ich Folgendes angefügt:

Ja, ich mute einigen von Euch mal wieder was zu: ein Lob auf einen Kirchenmann. Aber so bin ich nunmal: sitzend zwischen allen Stühlen. Den herkömmlichen Christinnen und Christen zu links, den Linken zu christlich, den Parteivertretern zu unparteilich, den Parteilosen zu parteiergreifend, den ewigen Zauderern zu forsch und den neoliberal-nassforschen Hasardeuren zu nachdenklich. Aber da – zwischen den Stühlen – kann man auch nicht von einem Stuhl runterfallen. Auch was wert.

Solidarität mit Franziskus!

Tatsächlich bin ich kein großer Freund von Online-Petitionen und dergleichen. Das ist recht unverbindlich, täuscht mehr vor, als es wirklich an Substanz hat, ist zu offensichtlicher Ersatz für wirkliches Engagement und wird daher kaum ernst genommen. Allerdings wusste ich bisher auch nicht so recht, wie ich meine Solidarität für den Kurs von Papst Franziskus ausdrücken und seinen reaktionären Gegnern eine einschenken könnte. Da kam mir dieser Online-Brief gerade recht, den ich heute als fünfundsechzigtausendsiebenhundertsiebenundfünfzigste Person unterzeichnete: (mehr…)

Zum Jahresende

Das Jahr neigt sich. Und zwar dem Ende entgegen. Die letzten Kunstgenüsse des Jahres: Kollwitz-Ausstellung im Kulturspeicher Würzburg (Bild oben), Museum am Dom ebendort (mit Krippenausstellung) und Kunst im Kloster Himmelspforten (Bild unten). (mehr…)

ODILIE – Ausstellung beendet

Die Ausstellung ODILIE – ÜBERMALUNGEN ist nun nach fast vier Monaten zu Ende gegangen.

85 Personen nahmen den ausgelegten Flyer zur Ausstellung mit, zumindest einige hundert Menschen haben sie gesehen.

Anspruchsvolle Lyrik, frische Songs

Anspruchsvolle Lyrik, frische Songs – unter diesem Titel erschien am 26.09.2017 die Besprechung von Marco Burgemeister zu Lesung und Konzert von Mapec & Yohazid. Zitate daraus:
Tex­te aus ei­ge­ner Fe­der, von nach­denk­lich über iro­nisch bis hu­mor­voll, da­zu in­di­vi­du­el­le Mu­sik mit tol­len, weil nicht all­täg­li­chen An­sät­zen: Die Künst­ler Yo­ha­zid (Frank­furt) und Ma­pec (Mar­tin Pech­told, Mil­ten­berg) ha­ben dem Pu­b­li­kum im Ju­gend­club Thir­te­en am Frei­ta­g­a­bend ei­ne kur­z­wei­li­ge Mi­schung aus Kon­zert und Le­sung be­schert.
Die erste Hälfte des Abends bestand aus Lyrik. Beide lasen abwechselnd Werke aus ihrem reichhaltigen Repertoire. Mapec verstand es, durch gekonnte Betonungen, Gestik und mit passenden Requisiten auf dem Tisch die Anwesenden in seinen Bann zu ziehen.
So entpuppten sich „Anflehung des Geistes des Wassers“ aus dem esoterischen Bereich oder „Veränderung“ als wohl durchdachte Beobachtungen, Feststellungen oder geschickt ausformulierte Überlegungen. Es war eine Freude, Pechtolds Vorträgen zu lauschen. …
Die geforderte Zugabe Yohazids beschloss einen gleichermaßen unterhaltsamen wie künstlerisch hochwertigen Abend.

Mapec und Yohazid – Ankündigung in der Presse

Main-Echo/Bote vom Untermain, 20.09.17

Text:

Ein Abend mit Lesung und Konzert
Mapec und Yohazid im Jugendzentrum Thirteen

Un­ter dem Ti­tel »Yo­ha­zid feat. Ma­pec« ist am Frei­tag, 22. Sep­tem­ber, erst­mals im Ju­gend­zen­trum Thir­te­en in Mil­ten­berg (Main­stra­ße 13) ei­ne Le­sung mit an­sch­lie­ßen­dem Kon­zert zu er­le­ben. Ma­pec und Yo­ha­zid tei­len sich dort ab 19 Uhr die Büh­ne. Or­ga­ni­sa­to­rin ist Ca­ri­tas-Mit­ar­bei­te­rin Co­rin­na Fuchs, zu­stän­dig für den Be­trieb des Ju­gend­zen­trums. Der Ein­tritt ist frei.
Hinter dem Pseudonym Yohazid verbirgt sich der in Frankfurt lebende Johannes Giesemann. Er spielte in verschiedenen Hardcorebands Bass, Drumms und Gitarre und wirkt heute noch beim Hardcore-Schlager-Duo Schnulz mit. Parallel begann der vielseitige Künstler, Songs im Bereich Songs, Metal, Hardcore, Noise und Exeperimental alleine mit seiner Gitarre zu spielen, sowie vermehrt Texte zu schreiben. Sein Pseudonym »Yohazid« entstand, als ein geistig behinderter zehnjähriger Junge marokkanischer Herkunft am Arbeitsplatz von Giesemann, der Heilerziehungspfleger ist, versuchte, den Namen »Johannes« richtig auszusprechen.

Raum für Zufälle

Den Literaten Mapec kennt Yohazid seit 2001. Die beiden sind mehrfach zusammen aufgetreten und haben gemeinsam an CD-Projekten gearbeitet. Mapec schreibt seit seinem 13. Lebensjahr Texte, meist Lyrik und Kurzprosa, spielte aber früher auch Kabarett und ist heute zudem als bildender Künstler tätig.
Die gemeinsame Lesung verspricht laut veranstaltendem Caritasverband wieder eine Spannbreite an Texten, die von der Beschreibung gewöhnlicher und skurriler Begebenheiten bis hin zur Beschäftigung mit realen Problemen und Grausamkeiten reichen können. Wie bei Yohazid und Mapec üblich, wird das Programm vorher nicht gemeinsam geprobt, sondern nur oberflächlich abgesprochen, so dass dem Zufall und der Spontaneität Raum gelassen wird.

Medien-Info zu Lesung und Konzert mit Mapec & Yohazid

Lesung und Konzert im Jugendzentrum Miltenberg
Caritas-Mitarbeiten Corinna Fuchs: Immer mal Neues wagen

Eine Lesung mit anschließendem Konzert – diese interessante Variante gab es im Miltenberger Jugendzentrum, das durch den Caritasverband im Auftrag der Stadt geleitet wird, bisher noch nicht. „Yohazid feat. Mapec“ heißt es nun, wenn dieses Unterfangen erstmals in Angriff genommen wird. Caritas-Mitarbeiterin Corinna Fuchs, zuständig für den Betrieb des Jugendzentrums, versucht auch hier, neue Wege zu gehen, um ein abwechslungsreiches Programm gestalten zu können.
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ODILIE – ÜBERMALUNGEN in der Zeitung

Heute in Bote vom Untermian (Miltenberg) und Main-Echo (Obernburg) ein bericht über meine Odilien-Übermalungen in St. Jakobus d.Ä. in Miltenberg. Danke an Marco Burgemeister für den ausführlichen und guten bericht.

Odilie Übermalungen – Vitrine ist gestaltet

Seit 25. August ist die Vitrine in St. Jakobus, Miltenberg gestaltet. Mehr dazu hier.

Kleine Diskussion

Weil der Beitrag schon ein paar Tage her ist, sei auf die kleine Diskussion hingewiesen, die sich auf das Gedicht „Über Faschisten“ entwickelte.