Politik? Ja …

Politik – das ist doch sowas Klebriges und Unschönes. Wer will denn damit zu tun haben? Ich nicht. Doch dann kommt es immer wieder anders. Auf der Suche nach der Schönheit des Spirituellen, nach der Kraft des Kreativen, nach der Hilfe des Humors oder nach der Lust an der Liebe komme ich doch nicht an dem vorbei, was uns das Leben so beklommen macht, so unfertig und verwundet, so falsch und oberfalsch: Politik und Ökonomie.

Und so vertreibe ich mir die Zeit – nein: so ringe ich mir die Worte ab, um diesen ganzen Scheiß zu beschreiben, der meiner Seele, meiner Psyche, meinen Leib und meinem Verstand angetan wird. Es entstanden dabei in jüngster Zeit zwei Gedichte über die Vorkommnisse in Hamburg, besser: über die Diskussion der Vorkommnisse in Hamburg. Eine Diskussion, die viel über Interessen sagt, über Neid und über reaktionären Untertanengeist (Sigmund Freud hätte sich in seiner Idee von den deutschen Sekundärtugenden mal wieder bestätigt gefühlt!).

Zu finden sind meine bescheidenden Versuche, das ganz unbescheiden Ekelhafte zu beschreiben HIER und HIER.

Politik? Ja, irgendwie … Aber bitte: Ich kann nix dafür, ich habe das nur vorgefunden, nicht gemacht!