Archiv für August 2017

Odilie Übermalungen – Vitrine ist gestaltet

Seit 25. August ist die Vitrine in St. Jakobus, Miltenberg gestaltet. Mehr dazu hier.

Kleine Diskussion

Weil der Beitrag schon ein paar Tage her ist, sei auf die kleine Diskussion hingewiesen, die sich auf das Gedicht „Über Faschisten“ entwickelte.

ODILIE | ÜBERMALUNGEN

Vitrinenausstellung in St. Jakobus d.Ä., Miltenberg vom 26. August bis 14. Dezember 2017


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Politik? Ja …

Politik – das ist doch sowas Klebriges und Unschönes. Wer will denn damit zu tun haben? Ich nicht. Doch dann kommt es immer wieder anders. Auf der Suche nach der Schönheit des Spirituellen, nach der Kraft des Kreativen, nach der Hilfe des Humors oder nach der Lust an der Liebe komme ich doch nicht an dem vorbei, was uns das Leben so beklommen macht, so unfertig und verwundet, so falsch und oberfalsch: Politik und Ökonomie.

Und so vertreibe ich mir die Zeit – nein: so ringe ich mir die Worte ab, um diesen ganzen Scheiß zu beschreiben, der meiner Seele, meiner Psyche, meinen Leib und meinem Verstand angetan wird. Es entstanden dabei in jüngster Zeit zwei Gedichte über die Vorkommnisse in Hamburg, besser: über die Diskussion der Vorkommnisse in Hamburg. Eine Diskussion, die viel über Interessen sagt, über Neid und über reaktionären Untertanengeist (Sigmund Freud hätte sich in seiner Idee von den deutschen Sekundärtugenden mal wieder bestätigt gefühlt!).

Zu finden sind meine bescheidenden Versuche, das ganz unbescheiden Ekelhafte zu beschreiben HIER und HIER.

Politik? Ja, irgendwie … Aber bitte: Ich kann nix dafür, ich habe das nur vorgefunden, nicht gemacht!

Über Faschisten


Särge für Flüchtlinge, ertrunken im Mittelmeer, nach einem Foto von Pro Asyl

„Diese vermummten Linksfaschisten zerstören die Autos“
sagt Jens Spahn, CDU-Bundestagsabgeordnerter über randalierende Demonstranten in Hamburg 2017

Die Faschisten zerstören Menschenleben,
die „Linksfaschisten“ aber Autos.
Das ist viel schlimmer!

Die Faschisten brennen Flüchtlingsunterkünfte an (mit Menschen drin),
die „Linksfaschisten“ brennen Autos ab (ohne Menschen drin).
Das ist viel gewalttätiger!

Die Faschisten applaudieren, wenn Flüchtlinge im Mittelmeer ersaufen,
die „Linksfaschisten“ wollen das sogar noch verhindern, das Ersaufen.
Das ist sehr verwerflich!

Die Faschisten sind mit der Wirtschaftsordnung ziemlich zufrieden,
die „Linksfaschisten“ wollen das alles verändern.
Das geht überhaupt nicht!

Jens Spahn ist ein ausgewiesener Demokrat und Christ.
Die „Linksfaschisten“ sind Nazis und nach Schwefel stinkende Antichristen.
Stimmt aber auch nicht.

Herr Spahn ist ein gut bezahlter wort-militanter Wahlkämpfer.
Die „Linksfaschisten“ sind unbezahlte Überzeugungstäter oder arme Kerle.
Das zumindest stimmt aber.

Museum „mutter“

Auf dem Blog von 12M26 erschien eine Notiz über den Besuch im Museum „mutter“ in Amorbach. Dazu einige nette Fotos.

Ich war dabei und verlinke daher mal den Beitrag.

Y o h a z i d feat. M a p e c

Mapec & Yohazid lesen eigene Texte
danach:
YOHAZID LIVE – das Solokonzert
Freitag, 22. September
19 Uhr
Miltenberg, Jugendzentrum ThirTeen
Eintritt frei

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Die Facebook-Veranstaltungsseite:

https://www.facebook.com/events/1940067439574202/

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Distanzierung

1
Nach der jüngsten Auseinandersetzung

zwischen
der Polizei mit Wasserwerfern,
Helmen und Körperpanzern,
Schlagstöcken und Kampfgas,
gepanzerten Fahrzeugen und Maschinenpistolen
einerseits
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Verletzlichkeit und Aufstehen

Michael Morgner (in der Fotocollage oben links) ist jener Künstler, der seit letzter Woche im Museum Birg Miltenberg im Rahmen einer Sonderausstellung ausstellt. Erwartbar ist, dass ich nun einige Worte dazu verliere, zumal ich bei der Vernissage (s. die Fotocollage) anwesend war.

Mein erstes Lieblingsbild im Burgmuseum zu Miltenberg war eines von Morgner, betitelt Ecce Homo, eine Betitelung, die er öfter verwendet. Wir sehen das Werk in der zweiten Reihe auf dem linken Bild der Fotocollage neben dem Künstler. Heute kann ich beim besten Willen nicht mehr angeben, was mein Liebslings-Exponat auf der Burg ist, es sind einfach zu viele Werke, die mir ans Herz gewachsen sind, die mir viel bedeuten. In jedem Fall war aber Morgner einer der Künstler, die mir sofort aufgefallen sind. Und das völlig berechtigt.
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