Archiv für Juli 2017

Yohazid ist politisch

Kürzlich waren MALi und ich bei ihm in FFM. In seiner Einzimmerwohnung, die auch seine Kreativzelle ist, und danach im Günthersburgpark sprachen wir über vieles, auch über Politik. Sein letzter musikalischer Beitrag passt da rein, siehe oben. Gemeint ist Yohazid. Und der Termin im September im JUZ Miltenberg (zwei ältere Herren unterhalten die Jugend mit ewigen Weisheiten – oder so) steht noch immer. Mehr dazu später.

Ja, Yohazid ist nicht nur liebenswert, kreativ, intelligent, freundlich – sondern auch politisch. Und das ist auch gut so (nein, schwul ist er nicht).

Kunst kann vorwegnehmen, was die Gesellschaft noch zu erbringen hätte

Ansprache zur Vernissage der Ausstellung mit Werken von Gunhild Schneider am 7. Juli 2017, Café fArbe, Miltenberg

Als ich die schon seit einigen Tagen hier im Café fArbe hängenden Bilder zum ersten Mal bewusst ansah, hatte ich gleichzeitig zwei Empfindungen. Die eine sagte mir, dass das keine Neuerfindung der Kunst ist, nichts, was ich nicht in ähnlicher Weise schon anderswo gesehen hätte, so mein Eindruck. Die zweite fast gleichzeitige Empfindung sagte mir: Das, was du hier siehst, ist gut! Versuchen wir also, diesen beiden Eingebungen, die nicht unbedingt sofort deckungsgleich zu bringen sind, nachzugehen. (mehr…)

Einen Dank an euch

Anfang Juli in Umpfenbach (das muss man nicht kennen) mit MALi beim Sonnenuntergang entstand obiges Foto.

Aber eigentlich ist das nicht der Grund für diese Zeilen. Ich wollte mich mal bedanken. Bei Nina und Daniel, bei MALi und Martina und Christian für den Beistand gestern. Es ist gut, in Krisen hilfreiche Menschen um sich zu haben. Denn „Keine Schuld ist dringender als die, Danke zu sagen“ (Marcus Tullius Cicero, römischer Redner und Schriftsteller). Daher: Danke! Ich hoffe auch weiterhin auf hilfreiche Menschen um mich herum. Und an Dich, Mathias, die Feststellung: Wer solche guten Freunde hat, dem wird es letztlich doch gut ergehen.

„Ich flieg nach Dresden und lande nicht“

Mit keinem anderen Satz können deutsche Neonazis und andere Leitkulturextremisten mehr auf die Palme gebracht werden als mit „Ich flieg nach Dresden und lande nicht“! Und dieses Zitat bringt Yohazid in obigem Song (oder wie nennt sich das nun richtig bei einem Stück, das für meine Ohren Rap ist, aber da gibt es sicherlich auch schon wieder einen spezielleren Terminus, oder?).

Festzustellen ist insgesamt, dass er wieder sehr produktiv ist, der Yohazid aus Frankfurt am Main (nicht an der Oder – aber da soll es auch ein oder zwei nette Menschen geben, habe ich mir mal sagen lassen). Schön so. Nur warte ich auch darauf, dass er mal wieder die Klampfe auspackt und am Lagerfeuer einige Lieder … quatsch, das ist ein Scherz … dass er mal wieder Singer-Songwriting macht. Und ich bin informiert, dass eine immense Schar an Fans auch darauf wartet. … Nun, zumindest so drei oder fünf … Also, Yohazid mach mal!

Schonmal vorab: Yohazid mit Mapec im JUZ Miltenberg im September LIVE. Näheres folgt.

Eine Altstadt mit drei Ausstellungen

Pünktlich mit dem Beginn des Juli konnte ich mich mal wieder zu einem ausgedehnten Galerien-Rundgang aufraffen. Zusammen mit MALi waren die drei Ausstellungsöffentlichkeiten in Klingenbergs Altstadt das Ziel. (mehr…)