Mit Dagmar in Würzburg auf der Suche nach der Kunst

Dagmar kenne ich schon seit vielen Jahren. Die Künstlerin und Kunsttherapeutin machte sich nun mit mir ein Wochenende lang auf den Weg (Doppel-Selfie oben links in der Fotocollage), der Kunst in Würzburg näher zu kommen. Samstags ging es nach indischem Essen in den Kulturspeicher zur Vasarely-Ausstellung (oben rechts). Es war fast berauschend, die Exponate des Op-Art-Künstlers einmal im Original zu sehen – und dann in so großer Zahl. Ohne dass wir beide jemals selbst solche Art der höchst disziplinierten, schier mathematischen Malerei anwenden möchten: Es ist umwerfend, wie hier mit Zweidimensionalität dreidimensionale Effekte erzeugt werden, ohne jeden klassischen Bildaufbau oder eine herkömmliche Perspektive. Reproduktionen der Kunstwerke können das kaum wiedergeben. Hingehen lohnt also in diesem Fall absolut.

Danach in den Dom; hier interessierten uns wieder einmal die Krypta (unten links) und die Ausstellung mit der Fundstücke-Kunst von Roberto Cipollone im Kreuzgang (unten Mitte). Auch diese wunderbar schräge Sammlung von fantastischen Exponaten sei dem geneigtem Publikum ans Herz gelegt.

Abends Gespräche im Biergarten in Leinach, dem Wohnort von Dagmar (die leider keine Homepage hat, auf die ich hier verweisen könnte). Danach und dazwischen immer wieder Gespräche über Dagmars Kunst (oben Mitte: ihr Malplatz).

Am Sonntag nach einem sehr langen Frühstück mit wunderbaren und teils inhaltlich tiefen Gesprächen ging es dann noch zur Fotoausstellung Begué – Music & Photo Senegal 1995 – 2017 von Youri Lenquette in der Galerie Spitäle an der al­ten Main­brü­cke (unten rechts). Wer Fotos mag oder wer Musik mag (zumal solche aus Afrika), sei dazu eingeladen.

Was mir in diesem Zusammenhang besonders wichtig ist: Begegnung – und dafür sollten wir uns auch mal mehr Zeit lassen, ein Wochenende zum Beispiel. Zur Ruhe kommen ist dann zwar auch wichtig, Zeit zum Alleinsein – aber am Wochenende war eben das Gespräch, die Bereicherung im gegenseitigen Austausch dran. Liebe Grüße nach Leinach!


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