Archiv für September 2016

Adorno über Liebe

„Geliebt wirst du einzig, wo du schwach dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren.“

aus: Minima Moralia von Theodor W. Adorno

Bild:
Adornos Panzer
Mapec, 2016
Textmarker und Filzstifte auf Fotoausdruck
ca. 17 × 16,5 cm

Aus Fred Ks Blog

fredk.blogsport.de ist das Blog von Fred K. So weit, so gut. Dort gibt es heute eine Skizze zu sehen, die ich aus seinem Skizzenheft abfotografiert habe. Und zwar im RIESEN im Rahmen eines launiges Gesprächs über Kunst und Gesellschaft im Beisein der Mitglieder der Gruppe FarbMagie. Die Fotografie sieht genau so aus, wie der Abend war: etwas verschwommen, mit einem leichten Schattenwurf auf dem Bild, farblich verändert.

Johannes Butzbach, das Museum und ich

Mal wieder etwas für die Rubrik „bei anderen“: Heute schlage ich die Zeitung auf, da sehe ich doch so einen mir irgendwie seltsam bekannt vorkommenden Mann im abgenutzten Kordjacket mit ebenso abgenutzter Jeans, hinter dem Kopf zusammengebundenen Haaren (vor dem Kopf gebunden wäre unvorteilhaft) – und siehe da, ja, wirklich, doch, stimmt: das bin ich. (mehr…)

Lieder aus dem beschädigten Leben, Teil 5

Eine frühere Umsetzung des Themas (aus 2014):

Lieder aus dem beschädigten Leben, Teil 4

Es geht weiter bei Yohazid. Und das ist gut so!

Für den Magen, für das Hirn und für das Gefühl

Bunter kann ein Tag kaum sein. (mehr…)

Kunst und Käse

Wer meine hoch-experimentellen Selbstversuche mit Fertigessen noch in Erinnerung hat, kann sich nun freuen: Ich lebe wieder erheblich gesünder. (mehr…)

Lieder aus dem beschädigten Leben, Teil 3

„Lieder aus der Klapse“ soll ich nicht mehr schreiben, meint Martina; Klapse sei so diffamierend und völlig unsachlich. Also: Statt „Lieder aus der Klapse, Teil 3″ nun also „Lieder aus dem beschädigten Leben, Teil 3″.

Und wieder dreimal Lob an Yohazid – für sein Lied, für das konsequente Durchhalten und Mitarbeiten in der Psych, für sein Vorbild, das er mir in bestimmter Weise damit wurde (nein, darüber blogge ich nicht, das berede ich persönlich mit jenen Menschen, die es etwas angeht, die es verstehen, die mir weiterhelfen und denen ich hoffentlich auch weiterhelfen kann).

Gabriele von Lutzau, Alexander Huhn und das Gute an der Kunst

„Lebenszeichen“ heißt die Ausstellung der Bildhauerin Gabriele von Lutzau, die derzeit im städtischen Kunsthaus LÖW HAUS in Klingenberg zu sehen ist; handwerklich herausragende Skulpturen, die zuerst ihre Schönheit zeigen, beim zweiten Hinsehen aber Zerbrechlichkeit, sogar Verwundetsein zeigen, aber auch das Aufsteigen aus diesen Beschränkungen andeuten. Leben und Überleben sei das Thema der Künstlerin. Das ist nachvollziehbar. Seht es Euch an!
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Arten zu töten

Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten. Bertolt Brecht (Me-Ti. Buch der Wendungen)