Archiv für Februar 2016

Blau, blau, blau sind alle meine Finger

Nicht, dass es nichts zu berichten gäbe. So war ich mir Martina bei einer Vernissage in Aschaffenburg, will dazu aber nichts schreiben, da ich niemanden kritisieren möchte, der sonst doch sehr verdienstvoll für die kulturelle Szene ist.
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Neues Licht – und mehr

Mit neues Licht gibt es in neun Würzburger Kirchen derzeit ein Kunstprojekt mit einem umfassenden Begleitprogramm, das sehr beachtlich daher kommt, anspruchsvoll, kreativ und bei den beleuchteten Objekten sehr ästhetisch. Acht dieser Krichen schafften Martina und ich am Montag, unterbrochen von indischem Essen im Kashmir . Die vier Fotos in der Collage (oben, Mitte rechts und unten rechts) geben davon nur einen sehr schwachen Eindruck wieder.
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KBF erobern Europa!

Diesmal kein fertiges Produkt anderer Kunstschaffender in dieser Rubrik, sondern den Hinweis auf das, was die noch schaffen werden: eine Tournee durch drei europäische Länder! Hut ab. Alle Achtung. Und Neid, wollen wir doch alle mal so eine Tournee machen. Oder?

AfD – keine Ahnung von Heimat!

Gestern auf dem Weg von Würzburg nachhause. Links des Weges stehen in Wertheim große Wahlplakate, denn die Baden-Württemberger und -bergerinnen stehen mal wieder vor einer Wahl. Auf einem der Großplakate verkündet die AfD: „Für unser Land – Für unsere Werte / Damit Baden-Württemberg unsere Heimat bleibt.“ Wie immer, wenn Knallrechte von Heimat sprechen, wird mir schlecht! Ein politisches Konstrukt, hier ein Bundesland, kann nur als Heimat nehmen, wer davon keine Ahnung bzw. Übles vor hat. Bei der AfD dürfte beides zutreffen.
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„Bedenke, Mensch …“ – gestern beim Künstleraschermittwoch

Einen Künstleraschermittwoch hatte ich bisher noch nicht miterlebt. In Würzburg hat dieser Tag der Kunst und der Spiritualität bereits Tradition. Also ging ich mit Martina und Jutta (die mit derartigen Veranstaltungen schon viel Erfahrung hat; siehe in der Fotocollage unten links) gestern zuerst in den dortigen Dom, dann in das Burkardushaus und schließlich auf den Domplatz. Denn überall dort gab es nicht nur besinnliche Ansprache, sondern auch beste Kunst. Die Main-Post schreibt dazu: „Zum Beginn der Fastenzeit hat Bischof Friedhelm Hofmann im Würzburger Dom den traditionellen Gottesdienst gefeiert. Ausdrücklich eingeladen waren dazu die Kulturschaffenden der Region, um den `Aschermittwoch der Künstler´ zu begehen. Dementsprechend setzte der Gottesdienst einen künstlerischen Schwerpunkt: Während der Segnung und Austeilung der Asche führten Dommusiker drei Musikstücke gleichzeitig auf, die zu einem unheimlichen und düsteren Klangteppich verschmolzen. Für das Stück `Tree, Voice…to move´ von Kunsu Shim gaben 24 Sängerinnen und Sänger der Dommusik lang gezogene Laute von sich. Gleichzeitig rieselte an fünf Stellen im Dom Sand aus Plastikflaschen. Für die performative Klanginstallation `Tonstillen´ wurde dieser Sandstrom so unterbrochen, dass Töne entstanden. Domorganist Stefan Schmidt spielte dazu das Stück `Und nicht einmal sein Schritt klingt aus dem tonlosen Los´. So entstand ein Klang, der auch einen Gruselfilm hätte untermalen können, der im weiten Raum der Kirche aber keineswegs unheimlich wirkte. In seiner Predigt rief Bischof Hofmann die Gläubigen dazu auf, sich in den 40 Tagen bis Ostern zu hinterfragen, um Antworten auf die elementaren Fragen des Menschen zu finden: Wer bin ich? Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Außerdem sei es in der Fastenzeit entscheidend, nicht seinen Mitmenschen zu zeigen, dass man Buße tut, sondern Gott.“
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Rocky Horror Picture Mapec

Heute sandte mir Wolfgang ein Foto aus dem, was allgemein „die gute alte Zeit“ genannt wird, also aus den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Damals, auf einem Zeltlager der IG-Chemie-Jugend Bayerns, hatten wir auch sowas wie einen Extrem-Schmink-und-Hairstyling-Kurs. Mag sein, dass das von der Rocky Horror Picture Show beeinflusst war. In jedem Fall sah ich wie eine Mischung aus Clown und Monster aus, siehe oben. Trotzdem: Gut war es damals, erkenntnisfördernd, locker und unterhaltsam, wie das Foto wohl auch vermuten lässt.

Dada, Mathematik und Krankheiten

Gestern in Aschaffenburg: Gespräche über Literatur und Malerei, Dada und Sinn, Zeichnung und Musik, Mathematik und Gesellschaft, Flucht und Deutschland, Populismus und Krankheiten. Und über mehr. Zuerst mit Werner, dann mit Andreas. Und derart immer wieder saugute Gespräche sollten belohnt werden. Das tat ich dann auch. Aus dem mitgeführten Konvolut von Zeichnungen und kleinen Malereien gab es zwei für Werner und eine für Andreas (denn der wurde ja erst im letzten Jahr bedacht). Sie haben beide eine gute Auswahl getroffen, finde ich (und die Fotos geben halt nur einen begrenzten Eindruck der wirklichen Zeichnungen bzw. der Malerei).

Golgotha

Golgotha
2016
Tusche und Aquarellfarbe auf Papier, DIN A 4

Geschenk für Andreas S.

Text:
Golgotha kommt | ist da | bleibt hier | Aufgabe für alle

2 Zeichnungen

2 Zeichnungen
2016
Tusche auf Papier, 2x DIN A 4

Geschenk für Werner R.

Texte:
1
Da war die Deformation und ein Rest vom Erinnern an das Ganzsein.
2
Deformation – oder: TV-Programm

Der Kultur-Papst empfiehlt

Kultur-Papst, das war einst die Erhrenbezeichnung für einen sehr netten und in musikalischer Theorie wie Hörpraxis sowie in der Erzeugung feinst-experimenteller Videos sehr bewanderten Menschen, die ich ihm höchstselbst zugeteilt hatte (in meiner Eigenschaft als selbsternanntes Kultur-Konklave). Nun firmiert er nicht mehr unter diesem Label – und es gibt daher auch keinen Kultur-Papst mehr.
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