Das schönste WC am Untermain

Gestern mit Hannes und Andreas, Steffen und vielen anderen im Stern in Aschaffenburg – ja, ganau da, wo ich auch schon ausgestellt habe. Diesmal ging es aber weniger um Kunst, mehr um die Möglichkeiten, positiv auf die Gesellschaft einzuwirken, quasi um Politik – oder besser um Anderepolitik. Es sprach und diskutierte mit den rund 20 Anwesenden Thomas Seibert, der bei medico international arbeitet und bei der Interventionistischen Linken aktiv ist. Der höchst anregende Vortrag wurde aufgezeichnet und ist demnächst im Internet anzuhören.

Und das Foto oben? Das ist das WC im Stern. Und das wollte ich nicht vorenthalten, ist es doch ein derart interessanter Ort, dass selbst das Urinieren zum Genuss wird!


2 Antworten auf „Das schönste WC am Untermain“


  1. 1 mapec 16. Januar 2016 um 8:28 Uhr

    „Verlassen sie diesen Ort so, wie sie ihn anzutreffen wünschen.“ Diese auf öffentlichen Toiletten übliche Anweisung haben hier einige Leute sehr ernst genommen!

  2. 2 mapec 16. Januar 2016 um 8:31 Uhr

    Wie sie ihn anzutreffen wünschen

    Verlassen sie diesen Ort so,
    wie sie ihn anzutreffen wünschen.
    steht an der Innenseite der Türe
    zur Kabine in der Herrentoilette
    des Einkaufszentrums.

    Verlassen sie diesen Ort so,
    wie sie ihn anzutreffen wünschen.
    Nun, ich bin sehr enttäuscht.
    Denn diesmal kann ich der Aufforderung
    leider nicht Folge leisten.

    Verlassen sie diesen Ort so,
    wie sie ihn anzutreffen wünschen.
    Beim nächsten Besuch bin ich gerüstet:
    Ich klebe ein schönes Poster hin,
    schreibe tolle Sprüche an alle Wände.

    Verlassen sie diesen Ort so,
    wie sie ihn anzutreffen wünschen.
    Dann übertünche ich noch diesen dummen
    Spruch. Genau so wünsche ich,
    diesen Ort wieder anzutreffen.

    Mapec

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