Archiv für Dezember 2015

Videoclip zu MANIFESTATIONEN

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Zum Ausklang des Advents

Ein Beitrag von ewig gültiger Genialität …

Die erhellende Botschaft der Weihnacht

Der herabschwebende Engel ist ein Gemälde von Katharina Stich, Mitglied in der Gruppe FarbMagie. Auf meine Idee hin gestalteten die FarbMagie-Mitglieder verschiedene Egel, aus denen dieser ausgewählt und für die Weihnachtskarte 2015 (ein sechsseitiges Faltblatt) der Miltenberger Caritas verwendet wurde. Ich trug ein Engelgedicht bei und schrieb folgende Bildinterpretation für diese Karte:

Ein Engel kommt herab auf die Erde. Mit aus­ladenden Flü­geln bewegt er sich offenbar schnell auf die Erde zu, die noch im Dunkel liegt, die – so können wir interpretieren – noch nicht die erhellende Botschaft der Weihnacht erhalten hat. Der Engel stürzt herab aus dem blauen Himmel und bringt die Farbe gelb, das Licht mit. Blau könnte dabei auch für die Got­tesmutter Maria stehen, die in der bevorste­henden Weih­nacht schließlich auch eine große Rolle spielen wird.

Der Engel

Unsichtbar – dennoch ganz da
Begleitend – und nicht aufdringlich
Beistehend – düstere Zeiten erhellend
Freund – schon immer da
Das ist mein Engel, geschickt verkleidet, selten erkennbar.

Herausfordernd – um zu lernen
Unangenehm – damit ich widerspreche
Widersprechend – womit Lösungen wachsen
Gegner – der Freund wird
Auch das ist mein Engel, nicht immer angenehm, dennoch hilfreich.

Leuchtend – von anderer Welt
Bittend – wenn ich verstumme
Tröstend – gegen meine Angst
Hoffnung – die mir bleibt
Das macht der Engel, der in mir ist,
heilend und gut.

Morgen, Kinder, wird ´s nichts geben

Uns (Martina und mir) schien diese Form von Weihnachtsbaum schon 2014 die geeignete für einen Künstlerhaushalt (also jene Form des Zusammenlebens, die dem Volksmund gemäß mit Chaos, Schmuddeligkeit und ewigem Imbettliegen einher geht – schön wäre es!). Dieses Jahr haben wir als Neuerung vor allem die Christbaumspitze erneuert; diese ist nun der schon in diesem Blog erwähnte Marx-Engels-Stern von Yvonne.

Und dazu noch ein paar höchst erbauliche Zeilen von Erich Kästner:

Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
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Licht als Kunst

Millumina heißt die adventliche Beleuchtung Miltenbergs und geschieht zum Wohle des Handels und des Tourismus, nichts also, das wirklich adventlich wäre. Millumina – das klingt wie ein neues Kindernahrungs-Produkt der Firma Milupa. Ziemlich seltsam also für einen angeblichen Kunstgenuss mit Kerzen und elektrischem Licht. Dass das mit den Kerzen dann dank des Windes (der im Dezember so ungewöhnlich nicht ist) ziemlich in die Hose ging – geschenkt. Dass ich doch noch etwas fand, was ich für beachtenswert hielt in diesem ganzen Getümmel mit vorweihnachtlicher Krawallmusik … – aber der Reihe nach.
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Ausstellung „Streetart – Fotos, Collagen, Malerei“

Die Vernissage fand am 27. März 2015 statt; die Ausstellung „Streetart – Fotos, Collagen, Malerei“ im Jugendzentrum ThirTeen in Miltenberg war bis 3. Juni 2015 zu sehen. Mit dabei: Das Mapec-Triptychon Aufforderung zur Verbesserung der Welt mittels Farbe (Zu viel GRAU)

Plakat:

Ansprache:

Zwischen Sachbeschädigung und Bereicherung der Welt, zwischen Kritik und Nonsens – Anmerkungen zur Streetart
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Schrift-Bild: Verstehen -1-

Vertstehen -1-
2015
Mischtechnik und Laserdruck auf Wellpappe, ca. 43 × 60 cm

Geschenk an die Kulturkneipe „Stern“ Aschaffenburg

(Die Betitelung mit der Zahl -1- verweist auf die Planung, eine zweite Fassung anzufertigen.)

Text:
Ach, sag mir doch,
was hier gewesen war,
was doch noch da ist immer.
Ach, sag mir doch,
warum das nur so war
und wie es blieb seither.
Ach, sag mir doch,
warum das, was vergangen sei,
doch einfach nicht verging.
Ach, sag mir doch,
wieso das Neue nur
so alt beim Singen klingt.

Advent, Advent, ganz Syrien brennt

Und daher hier völlig Nichtadventliches:

Advent mit Karl und Fritz

Dank an Yvonne, die für gestern ein ganz kurioses Treffen organisiert hatte: Über 50-, teils sogar über 60-jährige trafen sich zur Jugendgruppe! Die Auflösung: Es handelte sich um das Ehemaligentreffen der IG-Chemie-Jugendgruppe Obernburg, die vor gut 30 Jahren mal existierte. Dass wir uns ab und an immer noch treffen, zeugt von dem guten Klima, das wir damals in unserer Gruppe hatten. Das wirkt nach.

Hier besonders zu erwähnen ist das kunsthandwerklich wertvolle Geschenk, das mir Yvonne mitbrachte: Ein Papierstern, gefaltet aus Seiten der Werke von Karl Marx und Friedrich Engels. Nun, Yvonne lebt in Thüringen, da sind die alten blauen Bände der Marx-Engels-Werke wohl noch überall erhältlich. Und diese Papierauswahl zeugt allemal von großem Traditionsbewusstsein, war die einstige Gewerkschaftsjugend doch eine sich selbst als links definierende Gruppe. In jenen guten alten Tagen …

An Yvonne hiermit einen ganz herzlichen Dank für diesen schönen Adventsstern!
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