Archiv für Februar 2014

Schneewittchen – wie es wirklich war

Es ist schon länger her, dass ich mich kabarettistisch betätigt habe. Doch den Schneewittchen-Text aus meiner Kabarett-Phase habe ich auch später noch gerne verwendet. Die Erwähnung von „Außenzwerg Welle-Western“ mag verdeutlichen, in welcher Zeit der Text letztmalig umgearbeitet wurde. Hier wird er nun, quasi als Abschluss, auch ins Internet gestellt. Das Thema aber bleibt leider aktuell.

Schneewittchen – wie es wirklich war

Einst lebte im fernen Märchenlande eine schöne, weltoffene und allseits beliebte Prinzessin. Nein, es war nicht Charlène von Monaco, sondern Schneewittchen. Sie war nicht nur schön, sondern auch höchst menschlich und demokratisch eingestellt und wollte die Monarchie mit Stumpf und Stiel abschaffen. Folter und Verfolgung sollten endgültig der Vergangenheit angehören, meinte nicht nur sie. Und wie viele andere wurde auch Schneewittchen von der brutalen Geheimpolizei verfolgt, die einen Namen trug, der so lang wie der Geheimdienst skrupellos war: Sicherheits-Team in effektiver Form mit Unterdrückung, Terror und Trauma zum Erhalt der Regierung, abgekürzt STIEFMUTTER. (mehr…)

Sotschi

Winter-Olympiade im russischen Sotschi, das ist schon an sich ein gespielter Witz: „Das Klima der Küstenzone Sotschis ist subtropisch mit langen, heißen Sommern, warmem Herbst und kurzen, milden Wintern“ (wikipedia).
Überhaupt: Blindenfußball gilt als nicht besonders aufregend für die Zuschauer. Aber gemessen an so gut wie allen Disziplinen der olympischen Winterspiele ist Blindenfußball eine hoch erregende Sportart!
Die Griechen als Erfinder der Olympiade hätten sich wohl vieles vorstellen können, aber nicht, dass überzüchtete Athleten auf hochtechnisierten Brettern einen steilen Abhang herunter rasen und das Sport nennen.
Wenn aber schon olympische Spiele im Winter sein müssen, dann doch nicht im homophoben und pseudo-demokratisch regierten Russland! – Was soll´s. Auf mich hört ja keiner …

Über Intelligenz und Mitgefühl

Und es fehlt diesen Menschen an Intelligenz. Wenn sie ein Kreuzworträtsel lösen, dann nennen sie sich klug. Das ist ihre Intelligenz.

Und es fehlt diesen Menschen vor allem an Mitgefühl. Wenn sie eine schwerkranke Katze erschlagen, dann halten sie dies für Erbarmen. Das ist ihr Mitgefühl.