Archiv für Mai 2013

Vier Schrift-Bilder

Im Mai neu erschienen:
Vier Schrift-Bilder, also diverse Texte mit Illustrationen, sehr unterschiedlich, mehr oder weniger bunt
Vier Schrift-Bilder als Papieraufkleber in Postkartengröße auf einem Bogen, in Umschlag (A3 gefaltet auf A4)

Fassung in herabgesetzter Qualität – ohne den Umschlag (PDF)

I
Links oben: Text aus „Holzauge sei wachsam“, bisher unveröffentlicht
Illustration: „Immer schön im Rahmen bleiben“, Mischtechnik auf Papier/Materialbild, 1999
II
Rechts oben: Text aus „Wider den Karfreitag“, bisher unveröffentlicht
Illustration: „Der Tod (1), Fenster“, Mischtechnik auf Papier, 2007
III
Links unten: Text für dieses Schrift-Bild erstellt
Illustration: „Schrödingers Katze lebt“, Mischtechnik auf Papier, 2007
IV
Rechts unten: Text „Ordnungsgemäßer Zustand“, bisher unveröffentlicht
Illustration: „Zuviel des Guten“, Mischtechnik auf Werbeprospekt, 2008

Privatdruck im Rahmen der Edition Textlabor
nicht im Handel, unverkäuflich; wird aber an Interessierte gerne verschenkt
Auflage: 100

22 Anmerkungen zu Israel & Palästina

Vorbemerkung

Wo reihen wir die Betrachtungen zu Israel und Palästina ein? Für unsere – für die deutsche Sicht auf diese katastrophale Situation ist das Zutun aus „diesem unserem Lande“ (Kohl, Ex-Kanzler) wohl der entscheidendste Ausgangspunkt: Ohne Auschwitz „wäre die Gründung Israels in den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts nicht als unbedingte Notwendigkeit auf die Tagesordnung internationaler Politik gekommen und nicht oder kaum in dieser Art möglich gewesen“ (siehe 6. Anmerkung). Ich reihe meine Beschäftigung mit Israel und Palästina daher ganz bewusst in die Rubrik der Beiträge zu Geschichte und Erinnerung ein. Denn die Unmöglichkeit, mich der Beschäftigung mit den von Deutschland zu verantwortenden historischen Menschheitsverbrechen zu entziehen, bestimmt meine Auseinandersetzung mit und meine Stellung zum Konflikt im Nahem Osten.

22 Anmerkungen zu Israel und Palästina

Kein Thema der politischen Diskussion innerhalb der deutschen Linken polarisiert so wie die Frage „Wie hältst Du es mit Israel und Palästina?“ Politische Gruppen zerbrechen darüber, Redaktionen zerfallen, Freundschaften gehen in die Brüche. Die konkreten Einflussmöglichkeiten auf den Nahost-Konflikt stehen dabei in einem grotesken Widerspruch zur Wichtigkeit, die er zugesprochen bekommt. (mehr…)