Pillon und Zwolicki in Klingenberg

Nach längerer Zeit mal wieder ein Beitrag in der Rubrik Begegnungen. Das heißt aber nicht, dass ich inzwischen nicht auf den Spuren der kunstvollen Begegnungen gewandelt wäre. So war ich mit Martina kürzlich in der Galerie Jesuitenklirche in Aschaffenburg, um die Bilderflut des Johannes Heisig aufzunehmen.

Und nun am gestrigen Sonntag mit MALi in Klingenberg; hier begegneten wir nicht nur den Bildern von Jan Zwolicki im LÖW-Haus (in der Fotocollage die beiden Fotos unten), sondern auch Katrin Pillon und ihren Werken in der Galerie Milchlädchen (Fotos oben), wo sich ein kleines und sehr nettes Gespräch zwischen uns und der Künstlerin entspann.

Die kleine Strecke von Würzburg bis Aschaffenburg bietet immer wieder Möglichkeiten zu guten, ja sogar zu herausragenden Kunstbetrachtungen. Ein gesegneter Landstrich. Zumindest, was die Kunst betrifft.

Ansonsten aber ist alles unwichtig

Am Anfang war das Wort – ein Buch von Mapec

Seit gestern erhältlich:
Am Anfang war das Wort
80 Seiten, Paperbach 21,5 × 13,5 cm
edition ende der ausbaustrecke, Frankfurt/Main
8,-- Euro / 10,-- Euro mit Verpackung/Versand

Das Buch bietet Lyrik und Kurzprosa aus mehr als drei Jahrzehnten; alles, was ich aus dem reichhaltigen Fundus für wert hielt, hier zusammengetragen zu werden. Der Vertrieb läuft direkt über mich.

Anspruchsvolle Lyrik, frische Songs

Anspruchsvolle Lyrik, frische Songs – unter diesem Titel erschien am 26.09.2017 die Besprechung von Marco Burgemeister zu Lesung und Konzert von Mapec & Yohazid. Zitate daraus:
Tex­te aus ei­ge­ner Fe­der, von nach­denk­lich über iro­nisch bis hu­mor­voll, da­zu in­di­vi­du­el­le Mu­sik mit tol­len, weil nicht all­täg­li­chen An­sät­zen: Die Künst­ler Yo­ha­zid (Frank­furt) und Ma­pec (Mar­tin Pech­told, Mil­ten­berg) ha­ben dem Pu­b­li­kum im Ju­gend­club Thir­te­en am Frei­ta­g­a­bend ei­ne kur­z­wei­li­ge Mi­schung aus Kon­zert und Le­sung be­schert.
Die erste Hälfte des Abends bestand aus Lyrik. Beide lasen abwechselnd Werke aus ihrem reichhaltigen Repertoire. Mapec verstand es, durch gekonnte Betonungen, Gestik und mit passenden Requisiten auf dem Tisch die Anwesenden in seinen Bann zu ziehen.
So entpuppten sich „Anflehung des Geistes des Wassers“ aus dem esoterischen Bereich oder „Veränderung“ als wohl durchdachte Beobachtungen, Feststellungen oder geschickt ausformulierte Überlegungen. Es war eine Freude, Pechtolds Vorträgen zu lauschen. …
Die geforderte Zugabe Yohazids beschloss einen gleichermaßen unterhaltsamen wie künstlerisch hochwertigen Abend.

Mapec und Yohazid – Ankündigung in der Presse

Main-Echo/Bote vom Untermain, 20.09.17

Text:

Ein Abend mit Lesung und Konzert
Mapec und Yohazid im Jugendzentrum Thirteen

Un­ter dem Ti­tel »Yo­ha­zid feat. Ma­pec« ist am Frei­tag, 22. Sep­tem­ber, erst­mals im Ju­gend­zen­trum Thir­te­en in Mil­ten­berg (Main­stra­ße 13) ei­ne Le­sung mit an­sch­lie­ßen­dem Kon­zert zu er­le­ben. Ma­pec und Yo­ha­zid tei­len sich dort ab 19 Uhr die Büh­ne. Or­ga­ni­sa­to­rin ist Ca­ri­tas-Mit­ar­bei­te­rin Co­rin­na Fuchs, zu­stän­dig für den Be­trieb des Ju­gend­zen­trums. Der Ein­tritt ist frei.
Hinter dem Pseudonym Yohazid verbirgt sich der in Frankfurt lebende Johannes Giesemann. Er spielte in verschiedenen Hardcorebands Bass, Drumms und Gitarre und wirkt heute noch beim Hardcore-Schlager-Duo Schnulz mit. Parallel begann der vielseitige Künstler, Songs im Bereich Songs, Metal, Hardcore, Noise und Exeperimental alleine mit seiner Gitarre zu spielen, sowie vermehrt Texte zu schreiben. Sein Pseudonym »Yohazid« entstand, als ein geistig behinderter zehnjähriger Junge marokkanischer Herkunft am Arbeitsplatz von Giesemann, der Heilerziehungspfleger ist, versuchte, den Namen »Johannes« richtig auszusprechen.

Raum für Zufälle

Den Literaten Mapec kennt Yohazid seit 2001. Die beiden sind mehrfach zusammen aufgetreten und haben gemeinsam an CD-Projekten gearbeitet. Mapec schreibt seit seinem 13. Lebensjahr Texte, meist Lyrik und Kurzprosa, spielte aber früher auch Kabarett und ist heute zudem als bildender Künstler tätig.
Die gemeinsame Lesung verspricht laut veranstaltendem Caritasverband wieder eine Spannbreite an Texten, die von der Beschreibung gewöhnlicher und skurriler Begebenheiten bis hin zur Beschäftigung mit realen Problemen und Grausamkeiten reichen können. Wie bei Yohazid und Mapec üblich, wird das Programm vorher nicht gemeinsam geprobt, sondern nur oberflächlich abgesprochen, so dass dem Zufall und der Spontaneität Raum gelassen wird.

Medien-Info zu Lesung und Konzert mit Mapec & Yohazid

Lesung und Konzert im Jugendzentrum Miltenberg
Caritas-Mitarbeiten Corinna Fuchs: Immer mal Neues wagen

Eine Lesung mit anschließendem Konzert – diese interessante Variante gab es im Miltenberger Jugendzentrum, das durch den Caritasverband im Auftrag der Stadt geleitet wird, bisher noch nicht. „Yohazid feat. Mapec“ heißt es nun, wenn dieses Unterfangen erstmals in Angriff genommen wird. Caritas-Mitarbeiterin Corinna Fuchs, zuständig für den Betrieb des Jugendzentrums, versucht auch hier, neue Wege zu gehen, um ein abwechslungsreiches Programm gestalten zu können.
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ODILIE – ÜBERMALUNGEN in der Zeitung

Heute in Bote vom Untermian (Miltenberg) und Main-Echo (Obernburg) ein bericht über meine Odilien-Übermalungen in St. Jakobus d.Ä. in Miltenberg. Danke an Marco Burgemeister für den ausführlichen und guten bericht.

… packt mich ein Verlangen

Eines meiner früheren Lieblingszitate stammt aus einem Lied von Konstantin Wecker (aus dem Jahr 1977):

In diesen Nächten packt mich ein Verlangen,
das wie ein Feuer kommt, um all den Mist
und Wirrwarr meiner Seele zu durchwandern.
Doch ich versuche nicht, mich abzufangen,
weil es ganz sicherlich schon ein Verbrechen ist,
nicht so kaputt zu sein wie all die andern.

Odilie Übermalungen – Vitrine ist gestaltet

Seit 25. August ist die Vitrine in St. Jakobus, Miltenberg gestaltet. Mehr dazu hier.

Kleine Diskussion

Weil der Beitrag schon ein paar Tage her ist, sei auf die kleine Diskussion hingewiesen, die sich auf das Gedicht „Über Faschisten“ entwickelte.